Freitag, 15. Juni 2012

"Piranha 3DD"

Story: Ein Jahr nach den Ereignissen beim Lake Victoria soll ein neuer Wasserpark eröffnen, der insbesondere mit extra Titten Jugendliche anlocken soll. Dummerweise sind die Piranhas aber noch da und sie sind hungriger denn je...

Während der erste Teil noch das Kunststück hinbekommen hat, einen gewissen Trash-Charme auszustrahlen trotz der offensichtlichen billigen Qualität des Films, so sinkt dieses Sequel buchstäblich auf den Grund in jeder möglichen Weise: Geschmack, schauspielerische Leistung, Effekte, Aufwand, Gags und Vergnügen. Erwartet allerlei abgeschnittene/abgebissene und durchdrungene Sachen, unglaublich sadistische Splatter-Szenen und die langweiligsten jugendlichen Protagonisten seit einer gewissen Zeit. Normalerweise stört das ja nicht, weil man dann als Zuschauer ja für den oder wie in diesem Fall für die Killer mitfiebern sollen, aber mutierte Piranhas sind nicht so meins, da finde ich Freddy oder Jason bsw. um einiges markanter.

Das Einzige, was dieses Wrack vielleicht theorethisch retten könnte, ist auch so eine 50/50-Sache: Während Christopher Lloyd in seiner Rolle als Dr. Goodman zurückkehrt und auch leider hier ziemlich erbärmlich da steht, so ist David Hasselhoff als sein selbstironisches Selbst eine angenehme Überraschung und zaubert ein paar Mal Grinsen aufs Gesicht. Es sagt schon so einiges über einen heutigen Film aus, wenn sein Lichtblick ein David Hasselhoff ist.

Fazit: Mit aus dem ersten Teil recycelten Piranha-Szenen, unglaublich schlechtem Schauspiel von allen (so Z-Film-mäßig), großflächiger Faulheit bezüglich aller Aspekte (insbesondere Stil und Drehbuch) und einer nicht angenehmen sadistischen Art ist "Piranha 3DD" ein Kandidat für die diesjährige Abschussliste. Man kann Trash nicht wirklich gewillt machen, er muss auf dem Platz entstehen und das haben die Macher dieses Films nicht bedacht.


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