Samstag, 22. März 2014

Kontrovers-Monat: "Hostel" (2005)

Story: Die Amerikaner Paxton und Josh wollen in Europa feiern, saufen und vögeln. Was bietet sich da besser an, als eine begehrte Herberge in der Slowakei, die aber auf den zweiten Blick gar nicht mehr so verlockend ist wie angenommen...

Meiner Meinung nach ist die größte und einzig erwähnenswerte Kontroverse um diesen Film die Beteiligung von Quentin Tarantino als Produzent, was mit einem Blick auf den Film nur schwer nachvollziehbar zu sein scheint. Die Protagonisten sind die typischen Slasher-Arschlöcher ohne Tiefgang und so nervig/beleidigend wie es kaum noch geht, von daher ist man da eher froh, wenn an diesen endlich rumgewerkelt wird und die Chance auf den Tod entsteht. Zudem die gesamte Masche der Folterer so stumpfsinnig und dämlich ist, sodass Eli Roth als Drehbuchschreiber diese durch einen "Allmacht"-ähnlichen Zustand wieder ausgleicht. Was noch schamloser ist: Der Film ist nicht einmal halb so brutal wie versprochen, von daher versagt er selbst beim Gore, dem einzigen Aspekt, für das es in Erinnerung bleiben würde. Und apropos Eli Roth: Glückwunsch für sinnlose Homophobie und eine solch extreme Xenophobie, sodass der Staat Slowakei dir an den Kragen wollte !

Fazit: Idiokratie gepaart mit Ärgernis - das ist "Hostel". Es ist weder klug, noch roh, noch brutal, noch sonst irgendwas, als was es beworben wird. Folter-Fans würde ich eindeutig zu dem ersten "Saw"-Teil raten, da dieser im Gegensatz zu diesem Film spannend und klug inszeniert wurde und sogar noch einen Mehrwert hat.

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