Sonntag, 1. September 2013

Musical-Monat: "The Blues Brothers" (1980)

Story: Jake und Elwood wollen das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind und das nun geschlossen werden soll, retten und brauchen dafür 5000 Dollar. Was tun ? Na die alte Band zusammentrommeln natürlich, insbesondere nachdem sie in der Kirche von Gott persönlich erleuchtet wurden...

"The Blues Brothers" ist für mich sehr gut mit "Rocky Horror Picture Show" zu vergleichen, weil beide Musicals am allerstärksten wirken, wenn man das Skurrile dahinter auf sich wirken lässt und dennoch ist dieser Film um einiges mainstreamiger: Es gibt Gastauftritte von richtigen Musik-Größen wie James Brown, großartige Sets und Auto-Verfolgungsjagden - und natürlich klingt die eher simplere Geschichte hier um einiges einfacher zu verdauen als der Transvestiten-Teil von "RHPS". Anders als bei Adam Sandler z.B. kam die "Saturday Night Life"-Erfindung der "Blues Brothers" als Band in der realen Welt mehr als gut rüber und kam so auch zu diesem Film, der in kleiner inoffizieller Klassiker geworden ist.

Die Songs im Film spielen eine besondere Rolle, denn weil es in Chicago (wohl DER Blues-Stadt) gedreht wurde, bekommen diese eine fast schon symbolische Bedeutung, im Sinne von: DAS ist DER Blues-Film und das kann uns so schnell niemand wegnehmen (was durch Gastauftritte von Stars aus dem Genre verstärkt wird). Plus: Er bietet einige der besten Auto-Verfolgungsjagden der gesamten Filmgeschichte (besonders die Einkaufszentrum-Szene spricht für sich) und hat auch noch feinen, geschliffenen Humor...all das gepaart mit Ohrwürmern wie "Everybody needs somebody to love" sorgt garantiert für eine gute Zeit !

Fazit: Wenn eine gute Idee zu etwas wahrlich Großartigem führt; das Phänomen "Blues Brothers" begeistert auch heute.

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