Story: Auf einem friedliebendem und technologieverachtendem Planeten wird dessen Volk von der Konföderation unter anderem auch mit der Enterprise-Crew observiert, zumindest bis Data Opfer einer fatalen Fehlfunktion wird...
Ja, "Der Aufstand" ist wahrlich DER schlimmste "Star Trek"-Film, da stimme ich vielen Fans durchaus zu. Er hat all die Schwächen, die auch andere schwache Ableger geplagt hatten: Eine langweilige Geschichte, große Logiklöcher (hier wird sogar Magie angedeutet, was für einen "Star Trek"-Film eine Todsünde sein müsste), ein generell schwaches Drehbuch mit faden Dialogen...sogar die Spezialeffekte sind bei weitem nicht so beeindruckend wie bei den Vorgängern. Schauspielmäßig kann niemand wirklich glänzen und ja, diesmal ist der Bösewicht wieder keine Rede wert. Frakes hat es dieses Mal leider verhauen.
Fazit: Man kann über die anderen schwächeren Filme sagen, was man will, aber hier finde ich kein einziges herausstechendes Element, was diesen wenigstens erinnerungswürdig machen würde. Außerdem kann ich es einfach nicht verstehen, wessen brilliante Idee das war, die Technologie in diesem Film zum Feind zu machen.
Mittwoch, 8. Mai 2013
Dienstag, 7. Mai 2013
"Star Trek"-Monat: "Star Trek - Der erste Kontakt" (1996)
Story: Die Erde wird von der Borg-Alienrasse bedroht und entgegen allen Befehlen, schafft es die Crew der Enterprise mit Picards Hintergrundwissen die Invasion aufzuhalten. Scheinbar, denn eine Borg-Sphäre schafft noch den Zeitsprung ins 21. Jahrhundert, in dem der erste menschliche Warp-Flug realisiert werden soll und will eben diesen verhindern...
Jetzt verstehe ich, warum dieser Teil als der beste des gesamten Franchises gilt. Mit Jonathan Frakes (Riker) sitzt wie schon bei Nimoy ein Trek-Insider auf dem Regiestuhl und steckt auch mit ein paar anderen hinter dem Drehbuch - ein wahrer Segen für den Film ! Hier gibt es nämlich das Beste aus zwei Welten, nämlich Teil 2 und Teil 4, denn der Film ist nicht nur herrlich selbstironisch und voller Details, sondern auch actiongeladen und mehr als unterhaltsam. Wie es sich für einen guten "Star Trek"-Film gehört, geht es endlich wieder so richtig um die Charaktere, bei denen man neue Seiten an ihnen entdeckt und deren Entwicklung packend inszeniert ist.
Fazit: Der erste "pure" "Next Generations"-Film ist wie schon Teil 4 ein richtiger Volltreffer dank exzellenter Beteiligung der richtigen Personen, die auch mit der Materie mehr als vertraut sind.
Jetzt verstehe ich, warum dieser Teil als der beste des gesamten Franchises gilt. Mit Jonathan Frakes (Riker) sitzt wie schon bei Nimoy ein Trek-Insider auf dem Regiestuhl und steckt auch mit ein paar anderen hinter dem Drehbuch - ein wahrer Segen für den Film ! Hier gibt es nämlich das Beste aus zwei Welten, nämlich Teil 2 und Teil 4, denn der Film ist nicht nur herrlich selbstironisch und voller Details, sondern auch actiongeladen und mehr als unterhaltsam. Wie es sich für einen guten "Star Trek"-Film gehört, geht es endlich wieder so richtig um die Charaktere, bei denen man neue Seiten an ihnen entdeckt und deren Entwicklung packend inszeniert ist.
Fazit: Der erste "pure" "Next Generations"-Film ist wie schon Teil 4 ein richtiger Volltreffer dank exzellenter Beteiligung der richtigen Personen, die auch mit der Materie mehr als vertraut sind.
"Star Trek"-Monat: "Star Trek - Treffen der Generationen" (1995)
Story: Bei der feierlichen Vorstellung der neuen Enterprise sollten Kirk, Scotty und Chekov nur Ehrengäste sein, was sich nach einem Hilferuf schnell ändert. Im weiteren Verlauf kommt es dazu, dass die beiden Captains Kirk und Picard zusammen gegen einen gemeinsamen Feind vorgehen müssen...
Es ist nicht schwer zu sehen, warum dieser Film einer der offensichtlichsten Tiefpunkte der gesamten Reihe ist und dies beginnt alleine damit, dass das Konzept, zwei bereits anerkannt-beliebte Kapitäne zu verbinden, die unterschiedlicher kaum sein können, so viel Potenzial hatte. Und gnadenlos verschenkt wurde.
Das Drehbuch zu diesem Streifen alleine ist der Hauptgrund, warum er trotz aller guten Absichten nicht funktioniert. Wir haben nicht einmal die gesamte Original-Crew (insbesondere Nimoy hat sich abfällig über das Drehbuch geäußert und war deshalb so gut wie nicht dabei) und von der neuen dürfen sich eher Picard oder Data in der Aufmerksamkeit sonnen, wobei letzterer durch einen Emotionschip zu einer absoluten Nervensäge wird.
Der Bösewicht, obwohl durch Malcolm McDowell gespielt, ist ebenfalls ein alberner Witz und keine wirkliche Bedrohung (was lächerlich ist, da es der gleiche Schauspieler ist, der Alex DeLarge Leben eingehaucht hat). Und wenn wir schon bei Lächerlichkeiten sind, dann kann ich noch unzählige Logikfehler und einen unwürdigen Abgang einer Legende erwähnen (der 2. Teil hat vorgemacht, wie so etwas richtig geht). Lediglich die Effekte und die renommierten Schauspieler machen dies nicht zu einem absoluten Totalausfall.
Fazit: Dieser Film ist einfach so durcheinander, sodass es wirklich weh tut, dass man hier nicht mehr rausholen konnte.
Es ist nicht schwer zu sehen, warum dieser Film einer der offensichtlichsten Tiefpunkte der gesamten Reihe ist und dies beginnt alleine damit, dass das Konzept, zwei bereits anerkannt-beliebte Kapitäne zu verbinden, die unterschiedlicher kaum sein können, so viel Potenzial hatte. Und gnadenlos verschenkt wurde.
Das Drehbuch zu diesem Streifen alleine ist der Hauptgrund, warum er trotz aller guten Absichten nicht funktioniert. Wir haben nicht einmal die gesamte Original-Crew (insbesondere Nimoy hat sich abfällig über das Drehbuch geäußert und war deshalb so gut wie nicht dabei) und von der neuen dürfen sich eher Picard oder Data in der Aufmerksamkeit sonnen, wobei letzterer durch einen Emotionschip zu einer absoluten Nervensäge wird.
Der Bösewicht, obwohl durch Malcolm McDowell gespielt, ist ebenfalls ein alberner Witz und keine wirkliche Bedrohung (was lächerlich ist, da es der gleiche Schauspieler ist, der Alex DeLarge Leben eingehaucht hat). Und wenn wir schon bei Lächerlichkeiten sind, dann kann ich noch unzählige Logikfehler und einen unwürdigen Abgang einer Legende erwähnen (der 2. Teil hat vorgemacht, wie so etwas richtig geht). Lediglich die Effekte und die renommierten Schauspieler machen dies nicht zu einem absoluten Totalausfall.
Fazit: Dieser Film ist einfach so durcheinander, sodass es wirklich weh tut, dass man hier nicht mehr rausholen konnte.
Montag, 6. Mai 2013
"Star Trek"-Monat: "Star Trek - Das unentdeckte Land" (1992)
Story: Die Energiereserven des feindlichen Imperiums wurden mit der Explosion des klingonischen Mondes Praxis vernichtet, was alle Feinde der Konföderation an den gemeinsamen Verhandlungstisch zwingt und die Enterprise-Crew zum Geleitschutz für einen hohen Kanzler, der diese Entspannung realisieren soll, macht...
Als letzter der "klassischen" "Star Trek"-Filme gibt man hier den Großteil aller Elemente, die "Star Trek" gut machen, zum Besten. Kirk, Spock und Scotty dürfen als das Trio-Schwergewicht der Crew nochmal ganz groß auftrumpfen und das tun, wofür sie bekannt sind. Statt einer klassischen Konfrontation gibt es reihenweise Zerwürfnisse, Unterwerfungen, Erniedrigungen und vor allem Kirk und Scotty leiden in diesem Film schwerer als alle anderen; der Bösewicht mag vielleicht nicht so ikonisch sein wie Kahn, ist aber passend theatralisch und darf gerne zeigen, aus welchem Holz Klingonen wirklich geschnitzt sind. Und ja, der politische Unterton ist mir auch nicht entgangen, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das den Film enorm aufbessert oder unnötig "grundiert".
Fazit: Bedrückend für eine Verfilmung einer eher "campigen" Reihe ist "Das unentdeckte Land" der zweite Film nach dem 2. Teil, der so düster ausfällt. Kirk bekommt seinen wohlverdienten Schlussmonolog und der Zuschauer kann sich mit Stolz von einem würdigen Ende der "Kirk"-Ära verabschieden.
Als letzter der "klassischen" "Star Trek"-Filme gibt man hier den Großteil aller Elemente, die "Star Trek" gut machen, zum Besten. Kirk, Spock und Scotty dürfen als das Trio-Schwergewicht der Crew nochmal ganz groß auftrumpfen und das tun, wofür sie bekannt sind. Statt einer klassischen Konfrontation gibt es reihenweise Zerwürfnisse, Unterwerfungen, Erniedrigungen und vor allem Kirk und Scotty leiden in diesem Film schwerer als alle anderen; der Bösewicht mag vielleicht nicht so ikonisch sein wie Kahn, ist aber passend theatralisch und darf gerne zeigen, aus welchem Holz Klingonen wirklich geschnitzt sind. Und ja, der politische Unterton ist mir auch nicht entgangen, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das den Film enorm aufbessert oder unnötig "grundiert".
Fazit: Bedrückend für eine Verfilmung einer eher "campigen" Reihe ist "Das unentdeckte Land" der zweite Film nach dem 2. Teil, der so düster ausfällt. Kirk bekommt seinen wohlverdienten Schlussmonolog und der Zuschauer kann sich mit Stolz von einem würdigen Ende der "Kirk"-Ära verabschieden.
"Star Trek"-Monat: "Star Trek - Am Rande des Universums" (1989)
Story: Nach einem anfänglichem Camping-Urlaub (!) wird die Enterprise-Crew dieses Mal zusammengetrommelt, um drei Geiseln aus den Klauen von Spocks Halbbruder zu befreien...
Shatners Regiedebüt fällt mehr als kläglich alleine gegenüber seinem Kollegen Nimoy auf und dies aus mehreren Gründen. Alleine das Drehbuch schien schon die Qualität des Films zu verraten, wenn der Film mit Campen und Lagerfeuerliedern beginnt. Ihr werdet bestimmt sagen: "Und die Wale waren wohl nicht dämlich ?" Bei den Walen aus dem vorherigen Teil gab es den damit verbundenen Comedy-Teil, der dorthin gehörte, während Camping nun wirklich wie eine Parodie wirkt. Als Leitmotiv hat man dieses Mal Gott selbst (was ja vielleicht interessant wäre), aber am Ende entpuppt sich das nach einer Ableitung einer sehr berühmten Kinderbuch-Reihe...
Als "Kindergeburtstag" könnte man eigentlich den ganzen Film bezeichnen. Amateurhafte Regie, Effekte zweiter Klasse und ein langweiliger Bösewicht - wären da nicht einige Neuentdeckungen von Charakteren, so wäre dieser Teil ein Totalausfall gewesen.
Fazit: Zum Riffen vielleicht noch geeignet, aber der Film an sich scheint das Beste an "Star Trek" geradezu zu verschmähen oder sinnlos zu verschwenden, wenn nicht sogar Möglichkeiten nicht auszunutzen.
Shatners Regiedebüt fällt mehr als kläglich alleine gegenüber seinem Kollegen Nimoy auf und dies aus mehreren Gründen. Alleine das Drehbuch schien schon die Qualität des Films zu verraten, wenn der Film mit Campen und Lagerfeuerliedern beginnt. Ihr werdet bestimmt sagen: "Und die Wale waren wohl nicht dämlich ?" Bei den Walen aus dem vorherigen Teil gab es den damit verbundenen Comedy-Teil, der dorthin gehörte, während Camping nun wirklich wie eine Parodie wirkt. Als Leitmotiv hat man dieses Mal Gott selbst (was ja vielleicht interessant wäre), aber am Ende entpuppt sich das nach einer Ableitung einer sehr berühmten Kinderbuch-Reihe...
Als "Kindergeburtstag" könnte man eigentlich den ganzen Film bezeichnen. Amateurhafte Regie, Effekte zweiter Klasse und ein langweiliger Bösewicht - wären da nicht einige Neuentdeckungen von Charakteren, so wäre dieser Teil ein Totalausfall gewesen.
Fazit: Zum Riffen vielleicht noch geeignet, aber der Film an sich scheint das Beste an "Star Trek" geradezu zu verschmähen oder sinnlos zu verschwenden, wenn nicht sogar Möglichkeiten nicht auszunutzen.
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