Story: Daniel und sein Freund Adrian sind Bodybuilder, leben in Florida und ersterer arbeitet in einem Fitnessstudio, ohne wirklich was von seinem Lohn zu haben. Zusammen mit ihm heckt er einen Plan aus, einen überaus reichen Studiobesucher Victor Kershaw zu foltern und so das Geld aus ihm herauszupressen. Dummerweise überlebt Kershaw und ist bereit, seine Peiniger der Justiz auszuliefern...
Zwei Fakten: 1. Das ist ein Michael Bay-Film und 2. Der Film basiert tatsächlich auf einem echten Fall, wo echte Leute einen anderen echten Mann ganz auf echte Weise durch Folter um sein Geld gebracht haben. Meiner Meinung nach müsste man, falls solch etwas verfilmt werden soll, dann sollte es eher eine Doku oder ein Drama/Thriller werden, nicht wirklich eine Komödie. Ich kann nicht genau sagen, dass es eine Komödie ist, aber der Stil und die viele Anzahl an Witzen lässt mich glauben, dass man den Vorfall wohl nicht ernst nehmen wollte. Das Ganze wird spätestens dann interessant, wenn man nachsieht, dass die Angehörigen noch am Leben sind und alles andere als erfreut über diesen Film waren.
Schauspielmäßig sollte man hier keine Überraschungen erwarten, das Beste ist, dass Wahlberg und Johnson ein gutes Duo sind, aber die Regie ist einfach zu faul und uninspiriert. Es gibt keine Roboter-Klöten, allzu viele exzessive Frauenarsch-Einstellungen, offensiven Rassismus oder den überschwänglichen Patriotismus (all dies findet sich hier nur in kleinen Mengen), aber das macht den Film trotzdem nicht besser.
Fazit: "Pain & Gain" ist sehr schnell vergesslich für uns Normalzuschauer und absolut abstoßend für die Angehörigen der Opfer. Wer auf den Bay-Humor steht, wird vielleicht etwas in diesem Film finden.
Sonntag, 28. April 2013
Donnerstag, 25. April 2013
"Welcome to the Punch"
Story: Der Ex-Kriminelle Jacob Sternwood kehrt aufgrund einer lebensgefährlichen Verletzung seines Sohnes nach London zurück und das ist gleichzeitig die Chance für den Detektiv Max Lewinsky ihn zu fangen...
Die größten Stärken des Films sind eindeutig sein Stil und seine Darsteller: Der Stil zeigt uns ein bläulich kaltes London voller Stahl und Glas, das nicht nur cool aussieht, aber auch das geringe Budget kaschiert. James McAvoy und insbesondere Mark Strong geben ihren Charakteren Seele, wie es sich gehört - wirklich schade, dass das Drehbuch an sich schwächelt. Es ist interessant, dass man halbwegs subtil die Waffenpolitik von Großbritannien ansprechen wollte, aber wenn bestimmte Sachen relativ wenig Sinn machen und man ein plötzliches Ende bekommt mit vielerlei Fragen (hm, habe ein Déja-vù), dann ist es einfach den Schauspielleistungen nicht gerecht. Ansonsten kann dieser britische Actionfilm mit einigen beeindruckenden Actionszenen, die bei den "großen amerikanischen Brüdern" SO nicht vorkommen.
Fazit: "Welcome to the Punch" zeigt, dass "oldschool" immernoch funktionieren kann, wenn man sich die Mühe mit der Action und Schauspielern gibt. Wünschte nur, das Drehbuch wäre besser und man hätte ein besseres Ende gehabt.
Die größten Stärken des Films sind eindeutig sein Stil und seine Darsteller: Der Stil zeigt uns ein bläulich kaltes London voller Stahl und Glas, das nicht nur cool aussieht, aber auch das geringe Budget kaschiert. James McAvoy und insbesondere Mark Strong geben ihren Charakteren Seele, wie es sich gehört - wirklich schade, dass das Drehbuch an sich schwächelt. Es ist interessant, dass man halbwegs subtil die Waffenpolitik von Großbritannien ansprechen wollte, aber wenn bestimmte Sachen relativ wenig Sinn machen und man ein plötzliches Ende bekommt mit vielerlei Fragen (hm, habe ein Déja-vù), dann ist es einfach den Schauspielleistungen nicht gerecht. Ansonsten kann dieser britische Actionfilm mit einigen beeindruckenden Actionszenen, die bei den "großen amerikanischen Brüdern" SO nicht vorkommen.
Fazit: "Welcome to the Punch" zeigt, dass "oldschool" immernoch funktionieren kann, wenn man sich die Mühe mit der Action und Schauspielern gibt. Wünschte nur, das Drehbuch wäre besser und man hätte ein besseres Ende gehabt.
Dienstag, 23. April 2013
"Oblivion"
Story: 2077 gibt es auf der Erde nur noch ein Paar, nämlich den Technikexperten Jack Harper und seine Frau Victoria. Jacks Aufgabe ist es, Wasser zu einer Kolonie im All abzutransportieren und er glaubt, sich mit seiner Frau tatsächlich auf einer verlassenen Erde vorzufinden, bis die mysteriöse Julia in einer Raumkapsel vom Himmel fällt...
Zuallerst möchte ich hier erwähnen, wie wahnsinnig toll "Oblivion" aussieht und sich anhört. Der Look sieht tatsächlich nach etwas aus, was man in ca. 60 Jahren sehen würde: Alles ist so steril und sauber, selbst der Dreck und die Erde trotz aller Unordnung auf der Oberfläche. Der Soundtrack unterstützt hier die Atmosphäre mit passenden Klängen und man bekommt wirklich ein Gefühl als Zuschauer, dass all die tollen Sachen in der Zukunft wirklich so sein würden.
Woran es hapert, ist vor allem die Geschichte. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber jeder, der Sci-Fi-Klassiker wie "Matrix" oder "2001: A Space Odyssey" oder vielleicht sogar "WALL-E" gesehen hat, wird den Verlauf und auch das Ende ziemlich schnell erraten. Hinzu kommen noch die Darstellungen aller Beteiligten, die nicht schlecht sind, aber auch nicht wirklich herausragen, um diesen Film abseits seiner Hülle zu etwas Besonderem zu machen.
Fazit: In vielerlei Hinsicht ist "Oblivion" der "Prometheus" dieses Jahres. Egal, wie super der Look und Sound sind, so kann nichts über einen schwächlichen Kern hinwegtäuschen, nur dass man bei "Prometheus" immer das "Alien"-Franchise im Hinterkopf hatte.
Zuallerst möchte ich hier erwähnen, wie wahnsinnig toll "Oblivion" aussieht und sich anhört. Der Look sieht tatsächlich nach etwas aus, was man in ca. 60 Jahren sehen würde: Alles ist so steril und sauber, selbst der Dreck und die Erde trotz aller Unordnung auf der Oberfläche. Der Soundtrack unterstützt hier die Atmosphäre mit passenden Klängen und man bekommt wirklich ein Gefühl als Zuschauer, dass all die tollen Sachen in der Zukunft wirklich so sein würden.
Woran es hapert, ist vor allem die Geschichte. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber jeder, der Sci-Fi-Klassiker wie "Matrix" oder "2001: A Space Odyssey" oder vielleicht sogar "WALL-E" gesehen hat, wird den Verlauf und auch das Ende ziemlich schnell erraten. Hinzu kommen noch die Darstellungen aller Beteiligten, die nicht schlecht sind, aber auch nicht wirklich herausragen, um diesen Film abseits seiner Hülle zu etwas Besonderem zu machen.
Fazit: In vielerlei Hinsicht ist "Oblivion" der "Prometheus" dieses Jahres. Egal, wie super der Look und Sound sind, so kann nichts über einen schwächlichen Kern hinwegtäuschen, nur dass man bei "Prometheus" immer das "Alien"-Franchise im Hinterkopf hatte.
Sonntag, 21. April 2013
Serien-Kritik: "Game of Thrones" Staffel 1
Story: Wir befinden uns in Westeros, dem Kontinent der Sieben Königreiche; jedes von ihnen wird von einem bestimmten Haus verwaltet und alle Sieben Königreiche unterstehen König Robert Baratheon (in der ersten Staffel fokussiert man sich vor allem auf die drei Häuser Stark, Lannister und Baratheon, da diese die größte Rolle spielen). Am Anfang der Staffel wird der Lord von Winterfell Eddard Stark von König Robert gebeten, seine rechte Hand zu werden, was "Ned" aus Pflichtgefühl akzeptieren muss. Sein jüngster Sohn Bran entdeckt jedoch die Frau des Königs Cersei Lannister mit ihrem Bruder Jamie Lannister beim Inzest und wird vom Turm ins Koma gestoßen. Seine Mutter Lady Catelyn versucht daraufhin, den möglichen Mörder ihres Sohnes herauszufinden während die Lannister-Geschwister ihre eigenen Ziele bezüglich des Eisernen Throns verfolgen...
Nebenbei planen die lezten Mitglieder der ehemaligen Königsfamilie Targaryen die Invasion von Westeros von Essos heraus mit einer Armee von Dothraki-Reitern; hinzu erwacht im Norden von Westeros eine uralte Macht, die nun die Nachtwache an der Mauer (wohin sich Neds "Bastard" Jon Schnee freiwillig begeben hat) und später ganz Westeros zu bedrohen scheint...
Am Ende der Staffel entbrennt schließlich nach einer Machtübernahme der Lannister der Bürgerkrieg in Westeros, vor allem zwischen den Starks und den Lannister...
Lieblings-Charakter: Ziemlich schwer zu sagen, weil ich vor allem zwischen zwei Charakteren auswählen muss: Eddard Stark und Tyrion Lannister. Ned ist ein verantwortungsbewusster, treuer, ehrlicher und verpflichteter Herr seines Hauses, der trotz all der Lügen um ihn herum immer die schwierige Entscheidung hat, das Richtige zu tun und dafür respektiere ich ihn. Er kennt seine Bürden und Pflichten als Herr von Winterfell, rechte Hand des Königs und auch Vater von einigen Kindern, denen er stets den Unterschied zwischen Gut und Böse beibringen muss. Tyrion Lannister ist ein Zwerg und somit in seiner Welt verständlicherweise eine Schande für sein Haus, aber er kompensiert all den Spott mit einem scharfen Verstand, einem schwarzen Sinn für Humor, lockerer Zunge und einem Herz aus Gold und stellt damit das komplette Gegenteil seiner Geschwister und auch so ziemlich das einzige "gute" Mitglied der Lannister-Familie dar.
Dazu muss ich noch sagen, dass mir auch Daenerys Targaryens Entwicklung von einem schwächlichen Mädchen zu einer furchtlosen und bestimmten Führerin des Dothraki-Stammes sehr gefallen hat.
Ungeliebter Charakter: Sansa Stark (älteste Tochter von Ned Stark), weil sie einfach nur nervig ist und nur minimal bis gar nichts zur allgemeinen Handlung beiträgt. Es wäre einfach, Geoffrey Lannister (Sohn von Cersei) auszuwählen, nur weil er ein ziemlich verwöhnter, sadistischer und eingebildeter Bengel ist, aber sogar er hat mehr Relevanz für die allgemeine Geschichte als Sansa.
Lieblings-Episode: "Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes", so ziemlich deswegen, weil Jon Schnee endlich etwas Akzeptanz bei der Nachtwache findet und nebenbei zu sehen ist, dass Tyrion Lannister auch irgendwie ein Herz besitzt. Außerdem behauptet sich Daenerys endlich gegen ihren herrschsüchtigen Bruder Viserys und die Ermittlung bezüglich des beinahen Todes von Bran Stark nimmt eine überraschende Wendung gegen Ende der Episode.
Meine Meinung zur Serie: Habe leider nicht die Bücher gelesen, von daher kann ich nur aus zweiter Hand sagen, dass sich die Serie sehr nah am ersten Buch der "Das Lied von Eis und Feuer"-Saga bewegt. Was mir an an "Game of Thrones" gefällt ? Es wäre einfacher zu sagen, was mir nicht so gefällt und das wären die teilweise etwas viele Charaktervorstellungen, die allesamt in späteren Episoden wichtig werden. Ansonsten stimmt die Geschichte, das Setting, die Atmosphäre, die Charaktere, die Action, der Horror, die Comedy, der Soundtrack...ich meine, seht euch das an:
Es ist sehr interessant, dass für eine "Fantasy"-Serie der Fokus viel mehr auf den Intrigen/Interaktionen/Dialogen zwischen den Charakteren liegt als auf Magie, was sich in den späteren Staffeln ändern wird (das Ende der 1. Staffel hat es im Prinzip geteasert).
Wem zu empfehlen: Jedem, der mal eben pure Qualität genießen würde (ernsthaft, jede Episode hat Filmqualität), sowie einen mitreißenden Kampf um die Krone einer detailliert und liebevoll kreierten Welt voller Lügen, Intrigen und Verrat; einer Welt, wo sich letztendlich niemand auf jemanden verlassen kann, wenn, dann nur familienintern. Dialoge sollte man übrigens auch vertragen können, sowie eine große Auswahl an Charakteren !
Nebenbei planen die lezten Mitglieder der ehemaligen Königsfamilie Targaryen die Invasion von Westeros von Essos heraus mit einer Armee von Dothraki-Reitern; hinzu erwacht im Norden von Westeros eine uralte Macht, die nun die Nachtwache an der Mauer (wohin sich Neds "Bastard" Jon Schnee freiwillig begeben hat) und später ganz Westeros zu bedrohen scheint...
Am Ende der Staffel entbrennt schließlich nach einer Machtübernahme der Lannister der Bürgerkrieg in Westeros, vor allem zwischen den Starks und den Lannister...
Lieblings-Charakter: Ziemlich schwer zu sagen, weil ich vor allem zwischen zwei Charakteren auswählen muss: Eddard Stark und Tyrion Lannister. Ned ist ein verantwortungsbewusster, treuer, ehrlicher und verpflichteter Herr seines Hauses, der trotz all der Lügen um ihn herum immer die schwierige Entscheidung hat, das Richtige zu tun und dafür respektiere ich ihn. Er kennt seine Bürden und Pflichten als Herr von Winterfell, rechte Hand des Königs und auch Vater von einigen Kindern, denen er stets den Unterschied zwischen Gut und Böse beibringen muss. Tyrion Lannister ist ein Zwerg und somit in seiner Welt verständlicherweise eine Schande für sein Haus, aber er kompensiert all den Spott mit einem scharfen Verstand, einem schwarzen Sinn für Humor, lockerer Zunge und einem Herz aus Gold und stellt damit das komplette Gegenteil seiner Geschwister und auch so ziemlich das einzige "gute" Mitglied der Lannister-Familie dar.
Dazu muss ich noch sagen, dass mir auch Daenerys Targaryens Entwicklung von einem schwächlichen Mädchen zu einer furchtlosen und bestimmten Führerin des Dothraki-Stammes sehr gefallen hat.
Ungeliebter Charakter: Sansa Stark (älteste Tochter von Ned Stark), weil sie einfach nur nervig ist und nur minimal bis gar nichts zur allgemeinen Handlung beiträgt. Es wäre einfach, Geoffrey Lannister (Sohn von Cersei) auszuwählen, nur weil er ein ziemlich verwöhnter, sadistischer und eingebildeter Bengel ist, aber sogar er hat mehr Relevanz für die allgemeine Geschichte als Sansa.
Lieblings-Episode: "Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes", so ziemlich deswegen, weil Jon Schnee endlich etwas Akzeptanz bei der Nachtwache findet und nebenbei zu sehen ist, dass Tyrion Lannister auch irgendwie ein Herz besitzt. Außerdem behauptet sich Daenerys endlich gegen ihren herrschsüchtigen Bruder Viserys und die Ermittlung bezüglich des beinahen Todes von Bran Stark nimmt eine überraschende Wendung gegen Ende der Episode.
Meine Meinung zur Serie: Habe leider nicht die Bücher gelesen, von daher kann ich nur aus zweiter Hand sagen, dass sich die Serie sehr nah am ersten Buch der "Das Lied von Eis und Feuer"-Saga bewegt. Was mir an an "Game of Thrones" gefällt ? Es wäre einfacher zu sagen, was mir nicht so gefällt und das wären die teilweise etwas viele Charaktervorstellungen, die allesamt in späteren Episoden wichtig werden. Ansonsten stimmt die Geschichte, das Setting, die Atmosphäre, die Charaktere, die Action, der Horror, die Comedy, der Soundtrack...ich meine, seht euch das an:
Es ist sehr interessant, dass für eine "Fantasy"-Serie der Fokus viel mehr auf den Intrigen/Interaktionen/Dialogen zwischen den Charakteren liegt als auf Magie, was sich in den späteren Staffeln ändern wird (das Ende der 1. Staffel hat es im Prinzip geteasert).
Wem zu empfehlen: Jedem, der mal eben pure Qualität genießen würde (ernsthaft, jede Episode hat Filmqualität), sowie einen mitreißenden Kampf um die Krone einer detailliert und liebevoll kreierten Welt voller Lügen, Intrigen und Verrat; einer Welt, wo sich letztendlich niemand auf jemanden verlassen kann, wenn, dann nur familienintern. Dialoge sollte man übrigens auch vertragen können, sowie eine große Auswahl an Charakteren !
Samstag, 20. April 2013
"Scary Movie 5"
Story: Die Story ist, dass die Story keine Rolle spielt...
Nein, ernsthaft. Das gesamte "Parodie"-Genre ist so tot, dass es fast schon als Zombie zurückkommen könnte und kein anderer Film könnte den Untoten zurück ins Grab schicken als "Scary Movie 5". Was erwartet man von dieser Franchise an diesem Punkt noch ? Ernsthaft so etwas wie gute Gags, wenigstens storybezogene Anspielungen oder Charaktere, an die ich mich noch erinnern werde ? Der erste Film war keineswegs ein Meisterwerk, aber da gab es z.B. den Killer, den ich ziemlich gut gemacht fand. Hier ist es so, als ob man vor einer Obduktion ist und man nicht weiß, wonach man genau sucht: Dem Mörder, dem Tatwerkzeug, der Ursache oder gleich allem, weil all das interessanter ist, als all das, wonach die Obduktion zunächst aussieht.
Wer darauf steht, Anspielungen als Witze zu betrachten, der wird hier auf dem Boden rollen vor Lachen, garantiert. Wer aber richtige Comedy sucht, ist hier eindeutig auf verlorenem Posten, ebenso wie all die "Stars", die hier mal kurz ihre Würde abgegeben haben und sich einem saftigen Check gebeugt haben.
Fazit: Schon der dritte sichere Eintrag in der "Worst"-Liste, garantiert. Der Mai-Monat könnte mit "Iron Man 3", "Star Trek 2" und "Der große Gatsby" nicht schneller kommen als sonst schon.
Nein, ernsthaft. Das gesamte "Parodie"-Genre ist so tot, dass es fast schon als Zombie zurückkommen könnte und kein anderer Film könnte den Untoten zurück ins Grab schicken als "Scary Movie 5". Was erwartet man von dieser Franchise an diesem Punkt noch ? Ernsthaft so etwas wie gute Gags, wenigstens storybezogene Anspielungen oder Charaktere, an die ich mich noch erinnern werde ? Der erste Film war keineswegs ein Meisterwerk, aber da gab es z.B. den Killer, den ich ziemlich gut gemacht fand. Hier ist es so, als ob man vor einer Obduktion ist und man nicht weiß, wonach man genau sucht: Dem Mörder, dem Tatwerkzeug, der Ursache oder gleich allem, weil all das interessanter ist, als all das, wonach die Obduktion zunächst aussieht.
Wer darauf steht, Anspielungen als Witze zu betrachten, der wird hier auf dem Boden rollen vor Lachen, garantiert. Wer aber richtige Comedy sucht, ist hier eindeutig auf verlorenem Posten, ebenso wie all die "Stars", die hier mal kurz ihre Würde abgegeben haben und sich einem saftigen Check gebeugt haben.
Fazit: Schon der dritte sichere Eintrag in der "Worst"-Liste, garantiert. Der Mai-Monat könnte mit "Iron Man 3", "Star Trek 2" und "Der große Gatsby" nicht schneller kommen als sonst schon.
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