Story: Parker ist wie ein moderner Robin Hood, da er nie Leute bestiehlt, die kein Geld haben. Als er einen risikohaften Coup ausschlägt, wird er vermeintlich entsorgt, nur um sich dann an seinen Ex-Partnern zu rächen...
Auch wenn Jason Statham in diesem Film mitspielt, bitte ich von vornerein, die Erwartungen zu senken, denn das ist einfach nur ein schwacher Film. Blasser Held, blasse gute Typen, blasse böse Typen, blasse Frau, die gerettet werden muss - wieso ist Jennifer Lopez überhaupt in diesem Film ? Sie kann fast genauso schlecht schauspielern wie Megan Fox und lässt Statham wie einen Oscar-Preisträger aussehen. Im Endeffekt ein B-Actionfilm nach Schema F, so wie man ihn tausend Mal davor und tausend Mal danach sehen wird, ohne nennenswerte Qualitäten. Selbst Nick Nolte als Parkers Vater kann das hier nicht rausreißen.
Fazit: Einfach nur ein schlechter Film fürs Stathams Resümee.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Dienstag, 26. Februar 2013
Pixar-Monat: "Merida - Die Legende der Highlands" (2012)
Story: Merida ist Schottin, erstklassige Bogenschützin und...Prinzessin, weswegen sie sich den alten Bräuchen unterwerfen soll, um bald jemanden zu heiraten. Entgegen den Zwängen ihrer Mutter will sie vor ihren Verpflichtungen fliehen und trifft auf eine Waldhexe, die ihr Leben ändern kann...
So ein fatales Desaster an Kreativität, Charme und Qualität wie "Cars 2" konnte wohl nicht ganz spurlos an Pixar vorbeigehen, es war im Endeffekt eine offene Frage, was das Studio nun machen würde. Die (wenigen und geheimnisvollen) Vorschauen für den nächsten Film sahen alle vielversprechend aus - möchte Pixar etwa tatsächlich eine eigene Actionheldin etablieren und das auch noch in einem mystischen Setting ? Wow, es kam wie erwartet unerwartet und sehr willkommen, denn das Potenzial war groß. Und als der Film raus kam...kam auch die Ernüchterung.
Es ist wirklich unerwartet gewesen, dass Pixar die Gesamtstruktur von einem geflopptem Disney-Film übernahm mit zahlreichen Parallelen zu verschiedenen Disney-Prinzessinen, denn Merida ist im Endeffekt auch eine - sie mag zwar kampfmäßig mehr drauf zu haben als der Rest, aber sie ist zuerst Teenagerin und der Bogen wird sehr, sehr selten abgefeuert. Was auch OK wäre, denn in dem Film geht es primär um die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, sowie Bräuche/Traditionen und die typisch jugendliche Rebellion dagegen.
Leider wird dieser Aspekt erst am Ende auf eine clevere Weise behandelt, denn zuvor ist es typisches "Missverständnis, das während des Films durch vielerlei ungewöhnliche Situationen verschwindet". Von daher habe ich nichts gegen eine neue Seite des "Eltern vs. Kinder"-Konfliktes, der normalerweise zwischen Sohn und Vater oder Tochter und Vater ausgetragen wird, aber in diesem Film wirkt es so, als ob man da mehr Fokus drauf legen könnte - wie schon in der Original-Kritik war ich sehr überrascht und auch ernüchtert, dass Pixar an dieser Stelle viele originelle Ideen aufgrund von konservativer Geschichtenerzählung nicht genug behandeln konnte.
Abseits dieser persönlichen Ernüchterung bleibe ich bei den Stärken dieses Films, die ich auch schon in der Original-Kritik erwähnte: Wunderschöne Animation, tolle (wenn auch nicht herausragende) Nebencharaktere und an manchen Stellen kommt die sogar die richtige Atmosphäre des Mystischen und Geheimnisvollen. Und ja, Respekt an Pixar, dass sie sich eine besondere Beziehung vorgenommen haben und das Ende klüger geworden ist, als noch in der Mitte des Films erwartend.
Fazit: Definitiv eine Verbesserung gegenüber "Cars 2", aber verglichen mit dem Rest des Pixar-Aufgebots nur "gut". Unverdienter Oscar-Gewinner in einer Kategorie, wo JEDER andere Nominierte besser/origineller/kreativer war als dieser.
So ein fatales Desaster an Kreativität, Charme und Qualität wie "Cars 2" konnte wohl nicht ganz spurlos an Pixar vorbeigehen, es war im Endeffekt eine offene Frage, was das Studio nun machen würde. Die (wenigen und geheimnisvollen) Vorschauen für den nächsten Film sahen alle vielversprechend aus - möchte Pixar etwa tatsächlich eine eigene Actionheldin etablieren und das auch noch in einem mystischen Setting ? Wow, es kam wie erwartet unerwartet und sehr willkommen, denn das Potenzial war groß. Und als der Film raus kam...kam auch die Ernüchterung.
Es ist wirklich unerwartet gewesen, dass Pixar die Gesamtstruktur von einem geflopptem Disney-Film übernahm mit zahlreichen Parallelen zu verschiedenen Disney-Prinzessinen, denn Merida ist im Endeffekt auch eine - sie mag zwar kampfmäßig mehr drauf zu haben als der Rest, aber sie ist zuerst Teenagerin und der Bogen wird sehr, sehr selten abgefeuert. Was auch OK wäre, denn in dem Film geht es primär um die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, sowie Bräuche/Traditionen und die typisch jugendliche Rebellion dagegen.
Leider wird dieser Aspekt erst am Ende auf eine clevere Weise behandelt, denn zuvor ist es typisches "Missverständnis, das während des Films durch vielerlei ungewöhnliche Situationen verschwindet". Von daher habe ich nichts gegen eine neue Seite des "Eltern vs. Kinder"-Konfliktes, der normalerweise zwischen Sohn und Vater oder Tochter und Vater ausgetragen wird, aber in diesem Film wirkt es so, als ob man da mehr Fokus drauf legen könnte - wie schon in der Original-Kritik war ich sehr überrascht und auch ernüchtert, dass Pixar an dieser Stelle viele originelle Ideen aufgrund von konservativer Geschichtenerzählung nicht genug behandeln konnte.
Abseits dieser persönlichen Ernüchterung bleibe ich bei den Stärken dieses Films, die ich auch schon in der Original-Kritik erwähnte: Wunderschöne Animation, tolle (wenn auch nicht herausragende) Nebencharaktere und an manchen Stellen kommt die sogar die richtige Atmosphäre des Mystischen und Geheimnisvollen. Und ja, Respekt an Pixar, dass sie sich eine besondere Beziehung vorgenommen haben und das Ende klüger geworden ist, als noch in der Mitte des Films erwartend.
Fazit: Definitiv eine Verbesserung gegenüber "Cars 2", aber verglichen mit dem Rest des Pixar-Aufgebots nur "gut". Unverdienter Oscar-Gewinner in einer Kategorie, wo JEDER andere Nominierte besser/origineller/kreativer war als dieser.
Sonntag, 24. Februar 2013
Meine "Oscars"-Favoriten 2013
Dieses Jahr komme ich etwas spät und leider nicht mit allen Kritiken rechtzeitig zu diesem Post, aber diese werden noch demnächst nachgereicht und die meisten Nominierten sind hier ja schon diskutiert worden.
Wie letztes Jahr gibt es zwei Wahlen pro Auszeichnung und ich werde dieses Mal ALLE Auszeichnungen (bis auf Dokus und Kurzfilme) tippen; kurioserweise sind manche sehr eindeutig und manche sehr schwer vorherzusagen, aber dazu gleich mehr. Und ich werde bei den Wahlen kurz begründen, warum ich diese gewählt habe. Vor den Tipps selbst noch ein paar kleine Bemerkungen meinerseits:
1. Warum Seth MacFarlane Moderator ist, erschließt sich mir überhaupt nicht. Ich schätze, er soll Witz und Pepp reinbringen, aber im Nachhinein werden eh alle nach Billy Crystal schreien.
2. So wie Ryan Gosling letztes Jahr ignoriert wurde, so ist dieses Mal Ben Affleck für mich der "Gesnobbte". Sein Film mag zwar nominiert sein, aber er selbst weder als Regisseur noch als bester männlicher Hauptdarsteller. Schade eigentlich.
3. Ähnlich Affleck tut mir auch Leonardo DiCaprio ganz doll leid. Ich meine, der Typ versucht ja wirklich alles, um einen Oscar zu bekommen und er wird nun jahrelang ignoriert...naja, hoffen wir mal, dass er nach seiner Pause so stark zurückkommt, dass er dann auch hoffentlich gerechterweise eine Trophäe bekommen wird.
Bester Film: "Argo" (Mir fällt einfach kein anderer Film unter den Nominierungen auf, der insgesamt so kompetent, packend, komplett und ohne Schwächen war.) Zweite Wahl: "Django Unchained"
Beste Regie: Steven Spielberg (Wie gesagt, ich würde es zwar Affleck geben, aber unter dem Rest göhne ich es dem Altmeister selbst.) Zweite Wahl: Ang Lee
Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis (Ohne Konkurrenz und die eindeutigste Wahl; der Typ IST einfach Lincoln.) Zweite Wahl: Denzel Washington
Beste Hauptdarstellerin: Jessica Chastain (Sie hat einen großen Teil von "Zero Dark Thirty" getragen und sticht einfach durch ihre Präsenz heraus.) Zweite Wahl: Jennifer Lawrence
Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz (Wenn Leo nicht nominiert wurde, kann man die Statue ruhig Waltz geben, er war einer der 4 Gründe, warum "Django" gerockt hat.) Zweite Wahl: Robert De Niro
Beste Nebendarstellerin: Anne Hathaway ("Les Misérables" wäre nur halb so viel ohne sie und ihre emotionale Darstellung.) Zweite Wahl: Amy Adams
Bestes Originaldrehbuch: "Moonrise Kingdom" (Ich liebe den Film einfach und in der passenden Kritik habe ich ausgeführt, warum ich die Geschichte so schätze.) Zweite Wahl: "Django Unchained"
Bestes adaptiertes Drehbuch: "Argo" (Man nahm ein reales Ereignis und konnte es auf eine meisterhafte Weise verpacken, bravo !) Zweite Wahl: "Silver Linings"
Bester Animationsfilm: "ParaNorman" (Revolution in Animationsfilmen muss belohnt werden.) Zweite Wahl: "Ralph reichts"
Bester fremdsprachiger Film: "Liebe" (die Begründung dazu kommt in der passenden Kritik) Zweite Wahl: -
Bestes Szenenbild: "Anna Karenina" (Mir hat der Theater-Stil sehr gefallen.) Zweite Wahl: "Les Misérables"
Beste Kamera: "Django Unchained" (Wenn man schon rein optisch das Western-Gefühl einfängt, dann hat man definitiv gewonnen.) Zweite Wahl: "Lincoln"
Bestes Kostümdesign: "Les Misérables" (Fabelhaft, ohne Worte.) Zweite Wahl: "Lincoln"
Bester Schnitt: "Argo" (Ist erneut so eine Stil-Sache: Es ist nicht zu hektisch, aber auch nicht zu reserviert.) Zweite Wahl: "Zero Dark Thirty"
Bestes Make-Up: "Les Misérables" (Wie schon bei den Kostümen unerreicht.) Zweite Wahl: "Der Hobbit"
Beste Filmmusik: "Life of Pi" (Hat für mich insgesamt einen ausgeglicheneren Soundtrack als die anderen Nominierten.) Zweite Wahl: "Lincoln"
Bester Filmsong: "Skyfall" (Eines der besten Bond-Themes überhaupt !) Zweite Wahl: -
Bester Ton: "Les Misérables" (Diesen Teil des Musicals hat man hervorragend hinbekommen.) Zweite Wahl: "Argo"
Bester Tonschnitt: "Zero Dark Thirty" (Realer kann Kriegsführung kaum klingen.) Zweite Wahl: "Django Unchained"
Beste visuelle Effekte: "The Avengers" (Kristallklar und nicht störend für das Auge: So muss das sein !) Zweite Wahl: "Life of Pi"
Wie letztes Jahr gibt es zwei Wahlen pro Auszeichnung und ich werde dieses Mal ALLE Auszeichnungen (bis auf Dokus und Kurzfilme) tippen; kurioserweise sind manche sehr eindeutig und manche sehr schwer vorherzusagen, aber dazu gleich mehr. Und ich werde bei den Wahlen kurz begründen, warum ich diese gewählt habe. Vor den Tipps selbst noch ein paar kleine Bemerkungen meinerseits:
1. Warum Seth MacFarlane Moderator ist, erschließt sich mir überhaupt nicht. Ich schätze, er soll Witz und Pepp reinbringen, aber im Nachhinein werden eh alle nach Billy Crystal schreien.
2. So wie Ryan Gosling letztes Jahr ignoriert wurde, so ist dieses Mal Ben Affleck für mich der "Gesnobbte". Sein Film mag zwar nominiert sein, aber er selbst weder als Regisseur noch als bester männlicher Hauptdarsteller. Schade eigentlich.
3. Ähnlich Affleck tut mir auch Leonardo DiCaprio ganz doll leid. Ich meine, der Typ versucht ja wirklich alles, um einen Oscar zu bekommen und er wird nun jahrelang ignoriert...naja, hoffen wir mal, dass er nach seiner Pause so stark zurückkommt, dass er dann auch hoffentlich gerechterweise eine Trophäe bekommen wird.
Bester Film: "Argo" (Mir fällt einfach kein anderer Film unter den Nominierungen auf, der insgesamt so kompetent, packend, komplett und ohne Schwächen war.) Zweite Wahl: "Django Unchained"
Beste Regie: Steven Spielberg (Wie gesagt, ich würde es zwar Affleck geben, aber unter dem Rest göhne ich es dem Altmeister selbst.) Zweite Wahl: Ang Lee
Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis (Ohne Konkurrenz und die eindeutigste Wahl; der Typ IST einfach Lincoln.) Zweite Wahl: Denzel Washington
Beste Hauptdarstellerin: Jessica Chastain (Sie hat einen großen Teil von "Zero Dark Thirty" getragen und sticht einfach durch ihre Präsenz heraus.) Zweite Wahl: Jennifer Lawrence
Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz (Wenn Leo nicht nominiert wurde, kann man die Statue ruhig Waltz geben, er war einer der 4 Gründe, warum "Django" gerockt hat.) Zweite Wahl: Robert De Niro
Beste Nebendarstellerin: Anne Hathaway ("Les Misérables" wäre nur halb so viel ohne sie und ihre emotionale Darstellung.) Zweite Wahl: Amy Adams
Bestes Originaldrehbuch: "Moonrise Kingdom" (Ich liebe den Film einfach und in der passenden Kritik habe ich ausgeführt, warum ich die Geschichte so schätze.) Zweite Wahl: "Django Unchained"
Bestes adaptiertes Drehbuch: "Argo" (Man nahm ein reales Ereignis und konnte es auf eine meisterhafte Weise verpacken, bravo !) Zweite Wahl: "Silver Linings"
Bester Animationsfilm: "ParaNorman" (Revolution in Animationsfilmen muss belohnt werden.) Zweite Wahl: "Ralph reichts"
Bester fremdsprachiger Film: "Liebe" (die Begründung dazu kommt in der passenden Kritik) Zweite Wahl: -
Bestes Szenenbild: "Anna Karenina" (Mir hat der Theater-Stil sehr gefallen.) Zweite Wahl: "Les Misérables"
Beste Kamera: "Django Unchained" (Wenn man schon rein optisch das Western-Gefühl einfängt, dann hat man definitiv gewonnen.) Zweite Wahl: "Lincoln"
Bestes Kostümdesign: "Les Misérables" (Fabelhaft, ohne Worte.) Zweite Wahl: "Lincoln"
Bester Schnitt: "Argo" (Ist erneut so eine Stil-Sache: Es ist nicht zu hektisch, aber auch nicht zu reserviert.) Zweite Wahl: "Zero Dark Thirty"
Bestes Make-Up: "Les Misérables" (Wie schon bei den Kostümen unerreicht.) Zweite Wahl: "Der Hobbit"
Beste Filmmusik: "Life of Pi" (Hat für mich insgesamt einen ausgeglicheneren Soundtrack als die anderen Nominierten.) Zweite Wahl: "Lincoln"
Bester Filmsong: "Skyfall" (Eines der besten Bond-Themes überhaupt !) Zweite Wahl: -
Bester Ton: "Les Misérables" (Diesen Teil des Musicals hat man hervorragend hinbekommen.) Zweite Wahl: "Argo"
Bester Tonschnitt: "Zero Dark Thirty" (Realer kann Kriegsführung kaum klingen.) Zweite Wahl: "Django Unchained"
Beste visuelle Effekte: "The Avengers" (Kristallklar und nicht störend für das Auge: So muss das sein !) Zweite Wahl: "Life of Pi"
Pixar-Monat: "Cars 2" (2011)
Story: Lightning McQueen ist nun ein richtiger Profi unter den Rennautos und wurde eingeladen, am "World Grand Prix" teilzunehmen und nach einigen Sticheleien von seinem italienischem Kollegen Francesco Bernouilli nimmt er widerwillig dran teil. Während er zusammen mit Hook die Welt für die Rennen bereist, wird dieser fälschlicherweise für einen Agenten gehalten, der die Welt retten soll...
Alleine die Story verrät eigentlich schon eines der großen Probleme mit diesem Film: Während ich noch den ersten Film halbwegs akzeptiert habe, trotz der wirklich abwegigen Idee, so funktioniert dieser Film schon mal wegen der Geschichte nicht. Insbesondere nicht, wenn der nervigste, unwitzigste, aufdringlichste und peinlichste Pixar-Charakter überhaupt die Hauptrolle innehat; ja, Hook ist der Protagonist und es geht hauptsächtlich um einen ziemlich ausgelaugten Bösewicht-Plan, für den sich selbst drittklassige Bond-Gegenspieler schämen würden. Komplettiert wird hier die Karambolage durch viele störende Kleinigkeiten wie Piss-Witze, schwache Dialoge, fehlende liebenswürdige Protagonisten oder ein herausragendes Element wie das originelle Erzählen einer typischen Moral - von diesem Film kann man nur eines lernen: Kommerz pur tut nicht jeder Filmreihe gut ("Star Wars" ist das krönende Beispiel). Ich habe mal gehört, dass dieser Film Teil eines besonderen Vertrags seitens Disney ist, der Pixar dazu zwingt, mindestens drei Fortsetzungen zu machen, aber dieses Gerücht wurde bisher von offizieller Seite dementiert (wäre aber nicht überrascht, wenn es wahr wäre). Dieser Film ist auch so ziemlich der Hauptgrund, weswegen ich gegenüber "Die Monster Universität" skeptisch bin - ich möchte zwar ein zweites "Toy Story 2", aber nun ist die Chance nicht klein, ein zweites "Cars 2" zu sehen.
Fazit: Das Studio konnte schließlich nicht immer eine weiße Weste bewahren und dies ist bisher auch der erste offizielle Film, bei dem Kritiker und Publikum im Einklang zugeben mussten, Pixar hätte diesmal versagt. Dafür ist die Marke so markttauglich, dass nun das Spin-Off "Planes" dieses Jahr kommen soll...weil Pixar scheinbar nicht aus seinen Fehlern lernen will.
Alleine die Story verrät eigentlich schon eines der großen Probleme mit diesem Film: Während ich noch den ersten Film halbwegs akzeptiert habe, trotz der wirklich abwegigen Idee, so funktioniert dieser Film schon mal wegen der Geschichte nicht. Insbesondere nicht, wenn der nervigste, unwitzigste, aufdringlichste und peinlichste Pixar-Charakter überhaupt die Hauptrolle innehat; ja, Hook ist der Protagonist und es geht hauptsächtlich um einen ziemlich ausgelaugten Bösewicht-Plan, für den sich selbst drittklassige Bond-Gegenspieler schämen würden. Komplettiert wird hier die Karambolage durch viele störende Kleinigkeiten wie Piss-Witze, schwache Dialoge, fehlende liebenswürdige Protagonisten oder ein herausragendes Element wie das originelle Erzählen einer typischen Moral - von diesem Film kann man nur eines lernen: Kommerz pur tut nicht jeder Filmreihe gut ("Star Wars" ist das krönende Beispiel). Ich habe mal gehört, dass dieser Film Teil eines besonderen Vertrags seitens Disney ist, der Pixar dazu zwingt, mindestens drei Fortsetzungen zu machen, aber dieses Gerücht wurde bisher von offizieller Seite dementiert (wäre aber nicht überrascht, wenn es wahr wäre). Dieser Film ist auch so ziemlich der Hauptgrund, weswegen ich gegenüber "Die Monster Universität" skeptisch bin - ich möchte zwar ein zweites "Toy Story 2", aber nun ist die Chance nicht klein, ein zweites "Cars 2" zu sehen.
Fazit: Das Studio konnte schließlich nicht immer eine weiße Weste bewahren und dies ist bisher auch der erste offizielle Film, bei dem Kritiker und Publikum im Einklang zugeben mussten, Pixar hätte diesmal versagt. Dafür ist die Marke so markttauglich, dass nun das Spin-Off "Planes" dieses Jahr kommen soll...weil Pixar scheinbar nicht aus seinen Fehlern lernen will.
Freitag, 22. Februar 2013
Pixar-Monat: "Toy Story 3" (2010)
Story: Andy ist nun schon erwachsen genug, um auf das College zu gehen und seine Spielzeuge landen über Müll zur Kindertagesstätte Sunnyside, wo sie hoffen, möglichst viele Kinder (da Andy sie nicht mehr braucht) glücklich zu machen. Dabei ahnen sie noch gar nicht, in was sie da reingeraten sind...
Nach einer so langen Pause bei der Franchise war es vollkommen rational, Angst zu haben, dass die nächste Fortsetzung nicht so gut sein könnte wie die vorherige und hey, 11 Jahre ist eine lange Zeit für eine Fortsetzung. Seltsamerweise ist "Toy Story 3" nicht nur ein würdiger Nachfolger für "Toy Story 2" - es ist meiner Meinung nach der beste Teil der Trilogie.
Warum ? Es war klar, dass Pixar nicht großzügig experimentieren wird, von daher haben wir hier keine Revolution, sondern eine Evolution - man verzichtet etwas auf den Humor, um das Drama zu inszenieren. Es gibt hier weitaus ernstere Momente und es wird auch an einigen Stellen sehr erwachsen, insbesondere wenn Pixar mehrere Ideen aus anderen Filmen, insbesondere Klassikern nimmt und diese hier in vielfältiger Weise umsetzt; außerdem ist es erstaunlich, wie viele verschiedene Genres, Charakterentwicklungen und Themen hier verpackt wurden, interessanterweise fühlen sich alle richtig umgesetzt an.
Natürlich ist da auch das Ende und die Art und Weise, wie man es wahrnehmen kann. Entweder erscheint es einem unrealistisch, wie die finale Szene abläuft oder man ist berührt von dieser fast schon diabolischen Möglichkeit von Pixar, immer wieder das innere Kind zu erwecken. Und bis heute kenne ich kaum einen anderen Animationsfilm, der das bei mir geschafft hat. Natürlich sind da diverse Disney-Klassiker, aber "Toy Story 3" fasst für mich fast schon dsa gesamte Kapitel "Kindheit" in einer so wunderbaren Weise zusammen, dass es wirklich ans Herz geht.
Fazit: Meiner Meinung nach Pixars Krone der Schöpfung und einer dieser "ultimativen" Filme, die einen zurückbringen. Ein wunderbarer Abschluss einer der besten Trilogien. Danke, Pixar. Und bitte macht keinen vierten Teil.
Nach einer so langen Pause bei der Franchise war es vollkommen rational, Angst zu haben, dass die nächste Fortsetzung nicht so gut sein könnte wie die vorherige und hey, 11 Jahre ist eine lange Zeit für eine Fortsetzung. Seltsamerweise ist "Toy Story 3" nicht nur ein würdiger Nachfolger für "Toy Story 2" - es ist meiner Meinung nach der beste Teil der Trilogie.
Warum ? Es war klar, dass Pixar nicht großzügig experimentieren wird, von daher haben wir hier keine Revolution, sondern eine Evolution - man verzichtet etwas auf den Humor, um das Drama zu inszenieren. Es gibt hier weitaus ernstere Momente und es wird auch an einigen Stellen sehr erwachsen, insbesondere wenn Pixar mehrere Ideen aus anderen Filmen, insbesondere Klassikern nimmt und diese hier in vielfältiger Weise umsetzt; außerdem ist es erstaunlich, wie viele verschiedene Genres, Charakterentwicklungen und Themen hier verpackt wurden, interessanterweise fühlen sich alle richtig umgesetzt an.
Natürlich ist da auch das Ende und die Art und Weise, wie man es wahrnehmen kann. Entweder erscheint es einem unrealistisch, wie die finale Szene abläuft oder man ist berührt von dieser fast schon diabolischen Möglichkeit von Pixar, immer wieder das innere Kind zu erwecken. Und bis heute kenne ich kaum einen anderen Animationsfilm, der das bei mir geschafft hat. Natürlich sind da diverse Disney-Klassiker, aber "Toy Story 3" fasst für mich fast schon dsa gesamte Kapitel "Kindheit" in einer so wunderbaren Weise zusammen, dass es wirklich ans Herz geht.
Fazit: Meiner Meinung nach Pixars Krone der Schöpfung und einer dieser "ultimativen" Filme, die einen zurückbringen. Ein wunderbarer Abschluss einer der besten Trilogien. Danke, Pixar. Und bitte macht keinen vierten Teil.
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