Story: Bei einer weiteren Rettungsaktion hat Superman aus Versehen die drei kryptonischen Verbrecher General Zod, Ursa und Non aus ihrer Phantomzone (Vorgänger gucken !) befreit. Zu allem Überfluss bricht Lex Luthor aus dem Gefängnis aus und sucht jede Möglichkeit, sich mit den Kryptoniern zu verbünden...
Eigentlich sollte dieser Film unter dem Erstling-Regisseur Richard Donner rauskommen, der nach dem Großteil der abgeschlossenen Dreharbeiten vom Studio rausgeworfen wurde, weswegen dieses Sequel auch keinen Marlon Brando und John Williams Kompositionen haben (beide haben sich aus Protest vom Projekt distanziert...andererseits wollte das Studio aber auch viel Geld sparen).
Was den Film eigentlich davor rettet, eine sehr schwache Fortsetzung des ersten Teils zu werden, sind die Darsteller, neue wie alte, die das Maximum aus den Rollen der Drehbücher rausholen und zu so viel mehr zustande gewesen wären. Weil dieser Film im Prinzip von zwei Regisseuren stammt, leidet er an einer leichten Identitätskrise, weil er sich einerseits ernst mit Supermans Doppelrolle befassen will (Donners Teil) und andererseits nutzt man nun viel öfters die Gelegenheiten für Comedy (Lesters Teil). Am Ende steht aber nichts Halbes und nichts Ganzes da.
Fazit: Nicht so stark wie der Vorgänger, aber durchaus unterhaltsam mit gesenkten Erwartungen.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Dienstag, 11. Juni 2013
Serien-Kritik: "Big Bang Theory"
Story: Die zwei intelligenten Physiker Leonard Hofstadter und Sheldon Cooper leben in einer WG direkt neben ihrer neuen Nachbarin Penny. Außerdem sind da noch Leonards und Sheldons Freunde, nämlich der jüdische Ingenieur Howard Wolowitz und der indische Astrophysiker Rajesh Koothrappali...
Lieblings-Charakter: /
Ungeliebter Charakter: Eigentlich alle, aber Sheldon Cooper sticht heraus. Ernsthaft, er repräsentiert so ziemlich alles, was Hollywood als einen Nerd sieht und das in einer der schlimmsten Arten. Und ich fand "Bazinga !" noch nie witzig.
Lieblings-Episode: /
Meine Meinung zur Serie: Ich verstehe es hier ebenso wenig wie bei "Family Guy", vielleicht sogar eine Stufe weniger. Die Serie benutzt nämlich zu mindestens 90% der Gesamtzeit immer den gleichen Witz, nämlich: "ES SIND ALLES NERDS ! KAPIERT ? WISSENSCHAFT, COMICS, VIDEOSPIELE, COSPLAY, SCI-FI UND JUNGFRAUEN...NERDS ! LACHT !" Wenn wir schon beim Gelächter sind: Die Show hat einige der schlimmsten Audiospuren für Gelächter, die ich je gehört habe und ihr Einsatz nach jeder Atempause der Charaktere geht einem sehr schnell auf die Nerven. Ja, Sheldon hat mal für 2 Sekunden nichts gesagt, kein Grund, sofort ein Lachen reinzuschieben (wobei es ja angeblich alles live ist, aber dann würde es für mich irgendwie noch trauriger werden). Ich empfehle jedem Fan, sich mal ein paar Szenen ohne Gelächter anzusehen und sich dann zu fragen, ob bsw. das bloße Besitzen von einer Nintendo 64 wirklich so witzig ist (haha, eine alte Konsole ! Von Sheldon ! Nintendo...NERDS !)
Dabei habe ich noch gar nichts von möglichen mysoginistischen Sachen erwähnt oder von schier unendlichen Referenzen wie zu der obig erwähnten Nintendo 64.
Wem zu empfehlen: Wie schon bei "Family Guy": Keine Ahnung, wem ich das empfehlen könnte. Wenn ihr die Show liebt, nur zu, euer Geschmack, ich persönlich halte sie für eine der schlimmsten im Fernsehen, weil es sich tatsächlich wie eine schlechtes Spin-Off von einer miserablen "Twilight Zone"-Epsiode anfühlt: Vollkommen der Realität entzogen und unwissend, wie man den Weg in diese zurückfinden kann.
Lieblings-Charakter: /
Ungeliebter Charakter: Eigentlich alle, aber Sheldon Cooper sticht heraus. Ernsthaft, er repräsentiert so ziemlich alles, was Hollywood als einen Nerd sieht und das in einer der schlimmsten Arten. Und ich fand "Bazinga !" noch nie witzig.
Lieblings-Episode: /
Meine Meinung zur Serie: Ich verstehe es hier ebenso wenig wie bei "Family Guy", vielleicht sogar eine Stufe weniger. Die Serie benutzt nämlich zu mindestens 90% der Gesamtzeit immer den gleichen Witz, nämlich: "ES SIND ALLES NERDS ! KAPIERT ? WISSENSCHAFT, COMICS, VIDEOSPIELE, COSPLAY, SCI-FI UND JUNGFRAUEN...NERDS ! LACHT !" Wenn wir schon beim Gelächter sind: Die Show hat einige der schlimmsten Audiospuren für Gelächter, die ich je gehört habe und ihr Einsatz nach jeder Atempause der Charaktere geht einem sehr schnell auf die Nerven. Ja, Sheldon hat mal für 2 Sekunden nichts gesagt, kein Grund, sofort ein Lachen reinzuschieben (wobei es ja angeblich alles live ist, aber dann würde es für mich irgendwie noch trauriger werden). Ich empfehle jedem Fan, sich mal ein paar Szenen ohne Gelächter anzusehen und sich dann zu fragen, ob bsw. das bloße Besitzen von einer Nintendo 64 wirklich so witzig ist (haha, eine alte Konsole ! Von Sheldon ! Nintendo...NERDS !)
Dabei habe ich noch gar nichts von möglichen mysoginistischen Sachen erwähnt oder von schier unendlichen Referenzen wie zu der obig erwähnten Nintendo 64.
Wem zu empfehlen: Wie schon bei "Family Guy": Keine Ahnung, wem ich das empfehlen könnte. Wenn ihr die Show liebt, nur zu, euer Geschmack, ich persönlich halte sie für eine der schlimmsten im Fernsehen, weil es sich tatsächlich wie eine schlechtes Spin-Off von einer miserablen "Twilight Zone"-Epsiode anfühlt: Vollkommen der Realität entzogen und unwissend, wie man den Weg in diese zurückfinden kann.
Montag, 10. Juni 2013
"The American"
Herkunftsland: USA
Kinostart: 2010
Originalsprache: Englisch
Regisseur: Anton Corbijn
Protagonist: Jack (George Clooney)
Story: Nachdem Jack in Schweden von zwei Attentätern aufgelauert wird, die er genauso erschießt wie seine Freundin, die einzige Zeuge, soll er in Italien abtauchen. Während seines Aufenthalts im kleinen Bergdorf lernt er den dortigen Priester kennen und verliebt sich in eine Prostituierte. Durch diese Situation kommen ihm Zweifel an seiner Tätigkeit und seinem aktuellen Auftrag, ein Gewehr für eine Kundin zu konstruieren.
Kritik: Die Kritik für The American fiel ambivalent aus. Ob er jedoch als Meisterwerk gelobt oder mittelmäßiger Thriller getadelt wird, heben alle Kritiker die Landschaftsaufnahmen hervor. Auch gestehen nahezu alle Rezensenten ein, dass es der Story an Originalität mangele.
Fazit: Mir persönlich gefällt die charmante Art, mit der der Film z.B. Italienisch - eine an für sich wunderschöne Sprache - oder auch die Landschaft einbaut, ohne sich darauf zu beschränken. Harmonie und Spannung stehen sich auch nicht im Widerspruch, denn Clooney legt beim Zusammenbau der Waffe ein deratiges Feingefühl an den Tag, dass es beinahe zur Kunst wird. Dennoch ist es ein sehr langsamer und durchaus betont romantischer Film, der sicher nicht jedermanns Geschmack ist. Mir jedenfalls gefällt die Symbiose von Triller und tragischer Romantik, auch wenn für meinen Geschmack der Gewissenskonflikt stärker hätte thematisiert werden können.
Bewertung: 3/5
Kinostart: 2010
Originalsprache: Englisch
Regisseur: Anton Corbijn
Protagonist: Jack (George Clooney)
Story: Nachdem Jack in Schweden von zwei Attentätern aufgelauert wird, die er genauso erschießt wie seine Freundin, die einzige Zeuge, soll er in Italien abtauchen. Während seines Aufenthalts im kleinen Bergdorf lernt er den dortigen Priester kennen und verliebt sich in eine Prostituierte. Durch diese Situation kommen ihm Zweifel an seiner Tätigkeit und seinem aktuellen Auftrag, ein Gewehr für eine Kundin zu konstruieren.
Kritik: Die Kritik für The American fiel ambivalent aus. Ob er jedoch als Meisterwerk gelobt oder mittelmäßiger Thriller getadelt wird, heben alle Kritiker die Landschaftsaufnahmen hervor. Auch gestehen nahezu alle Rezensenten ein, dass es der Story an Originalität mangele.
Fazit: Mir persönlich gefällt die charmante Art, mit der der Film z.B. Italienisch - eine an für sich wunderschöne Sprache - oder auch die Landschaft einbaut, ohne sich darauf zu beschränken. Harmonie und Spannung stehen sich auch nicht im Widerspruch, denn Clooney legt beim Zusammenbau der Waffe ein deratiges Feingefühl an den Tag, dass es beinahe zur Kunst wird. Dennoch ist es ein sehr langsamer und durchaus betont romantischer Film, der sicher nicht jedermanns Geschmack ist. Mir jedenfalls gefällt die Symbiose von Triller und tragischer Romantik, auch wenn für meinen Geschmack der Gewissenskonflikt stärker hätte thematisiert werden können.
Bewertung: 3/5
Sonntag, 9. Juni 2013
"After Earth"
Story: Vor ca. 1000 Jahren hat die Menschheit wegen der Umweltzerstörung die Erde verlassen und wird von den furchtlosen Rangern geschützt. Nun, ein Millenium später, nimmt einer der besten Ranger namens Cypher Raige, der seinen Sohn Kitai einer Trainingsexpedition unterziehen will. Nach einem Absturz und den damit gebrochenen Beinen muss Cypher seinen Sohn nun ganz alleine auf eine gefährliche Expedition entsenden, damit dieser ein Notsignal von der gefährlichen Erde senden kann...
Zuallererst: Von mir wird es keinerlei Verweise oder spöttische Bemerkungen bezüglich Scientology-Referenzen in diesem Film geben. Nicht, weil ich Scientology-Verfechter bin, sondern weil ich mich schlecht über eine Parodie einer Religion lustig machen kann. Wobei der Film ganz andere Sorgen hat als irgendwelche Bezüge zu einer hirnverbrannten Sekte.
In meiner "Gatsby"-Kritik habe ich die fehlende Chemie zwischen DiCaprio und Maguire als Kindheitsfreunde kritisiert...hier ist es eine Stufe schlimmer: Will Smith und sein Sohn Jaden haben ebenfalls nahezu keine Chemie miteinander und wenn man nicht als Vater-Sohn-Gespann funktioniert...ich mein, beim "Das Streben nach Glück" ging es ja noch, aber da war Jaden ja auch noch ein kleines Kind, das gar nicht schauspielern konnte/musste. Womit ich sagen will: Jaden Smith kann leider nicht schauspielern, zumindest wirkt er hier schrecklich deplatziert und verloren, fast so, als ob er nur wegen seinem Vater in diesem Film ist (aber das wäre ja Vetternwirtschaft und das hat es ja noch nie gegeben...sicher...). Und von Will Smiths Charme ist hier leider so gut wie nichts da: Seine monotone Stimme (sowie überwiegende Abwesenheit vom Film) untergräbt sein Talent maßgeblich.
Bei dem Namen M. Night. Shyamalan müssten heutzutage einige Alarmglocken läuten, so steht er wie kaum ein anderer für einen drastischen Fall vom Regie-Olymp und Kritiker-Liebling zu einer wandelnden Pointe mit seinen entweder immer lächerlicher ("The Happening") oder einfach nur miserabler ("Die Legende von Aang") werdenden Filmen. Zugegeben: Das ist nicht sein Comeback, aber hier ist er auch nur halbwegs für das Desaster verantwortlich, Will Smith schrieb die Geschichte hierzu.
Das Hauptroblem ist einfach nur, dass der Film nichts von dem einhält, was er verspricht: Die Erde ist bei weitem nicht so gefährlich, wie sie dargestellt wird (der heutige Dschungel ist da bei weitem gefährlicher), das Vater-Sohn-Gespann zündet nicht und die ganze Hatz ist so stumpf und langweilig, sodass man regelmäßig die Zeit überprüfen wird.
Fazit: "After Earth" ist keine Abscheulichkeit, sondern eher der klassische "schlechte" Sommer-Blockbuster, der weder dem Star und ganz bestimmt nicht dessen Sohn helfen wird. Und dem Regisseur schon gar nicht.
Zuallererst: Von mir wird es keinerlei Verweise oder spöttische Bemerkungen bezüglich Scientology-Referenzen in diesem Film geben. Nicht, weil ich Scientology-Verfechter bin, sondern weil ich mich schlecht über eine Parodie einer Religion lustig machen kann. Wobei der Film ganz andere Sorgen hat als irgendwelche Bezüge zu einer hirnverbrannten Sekte.
In meiner "Gatsby"-Kritik habe ich die fehlende Chemie zwischen DiCaprio und Maguire als Kindheitsfreunde kritisiert...hier ist es eine Stufe schlimmer: Will Smith und sein Sohn Jaden haben ebenfalls nahezu keine Chemie miteinander und wenn man nicht als Vater-Sohn-Gespann funktioniert...ich mein, beim "Das Streben nach Glück" ging es ja noch, aber da war Jaden ja auch noch ein kleines Kind, das gar nicht schauspielern konnte/musste. Womit ich sagen will: Jaden Smith kann leider nicht schauspielern, zumindest wirkt er hier schrecklich deplatziert und verloren, fast so, als ob er nur wegen seinem Vater in diesem Film ist (aber das wäre ja Vetternwirtschaft und das hat es ja noch nie gegeben...sicher...). Und von Will Smiths Charme ist hier leider so gut wie nichts da: Seine monotone Stimme (sowie überwiegende Abwesenheit vom Film) untergräbt sein Talent maßgeblich.
Bei dem Namen M. Night. Shyamalan müssten heutzutage einige Alarmglocken läuten, so steht er wie kaum ein anderer für einen drastischen Fall vom Regie-Olymp und Kritiker-Liebling zu einer wandelnden Pointe mit seinen entweder immer lächerlicher ("The Happening") oder einfach nur miserabler ("Die Legende von Aang") werdenden Filmen. Zugegeben: Das ist nicht sein Comeback, aber hier ist er auch nur halbwegs für das Desaster verantwortlich, Will Smith schrieb die Geschichte hierzu.
Das Hauptroblem ist einfach nur, dass der Film nichts von dem einhält, was er verspricht: Die Erde ist bei weitem nicht so gefährlich, wie sie dargestellt wird (der heutige Dschungel ist da bei weitem gefährlicher), das Vater-Sohn-Gespann zündet nicht und die ganze Hatz ist so stumpf und langweilig, sodass man regelmäßig die Zeit überprüfen wird.
Fazit: "After Earth" ist keine Abscheulichkeit, sondern eher der klassische "schlechte" Sommer-Blockbuster, der weder dem Star und ganz bestimmt nicht dessen Sohn helfen wird. Und dem Regisseur schon gar nicht.
Wieder zurück
Hallo liebe Leserschaft,
angelockt von der Tatsache, dass nun ein Gastautor hier bloggt, werde auch ich wieder dazustoßen. Ich habe schon einmal versucht, zu Rudolfs Blog beizutragen, was ich vermag, aber das lief nicht soooo gut. Von daher will ich's jetzt in etwas anderer Form noch einmal versuchen.
Ich wollte ohnehin seit langem meine Film- und Seriensammlung einmal komplett und in Originalsprache (sofern verfügbar) durchgehen von A wie The American bis Z wie Zweiohrküken (keine Sorge, es sind auch andere Genres neben romantischen Filmen dabei). Da ich auch Student bin werden 2-3 Filme in der Woche wohl üblich sein, 4-5 das Maximum (Serienstaffeln werden entsprechend ihrer Länge hin und wieder mehrere MOnate in Anspruch nehmen).
Da es schon lange her ist, dass ich hier was gepostet hab, will ich auch noch ein zwei Worte zu meiner Person sagen. Ich bin noch 2 Monate lang 20, studiere Geschichte und hab ein leichtes Faible für Science Fiction und Fantasy, obwohl sich in meiner Filmsammlung vor allem RomComs und Komödien wiederfinden.
Liebe Grüße
angelockt von der Tatsache, dass nun ein Gastautor hier bloggt, werde auch ich wieder dazustoßen. Ich habe schon einmal versucht, zu Rudolfs Blog beizutragen, was ich vermag, aber das lief nicht soooo gut. Von daher will ich's jetzt in etwas anderer Form noch einmal versuchen.
Ich wollte ohnehin seit langem meine Film- und Seriensammlung einmal komplett und in Originalsprache (sofern verfügbar) durchgehen von A wie The American bis Z wie Zweiohrküken (keine Sorge, es sind auch andere Genres neben romantischen Filmen dabei). Da ich auch Student bin werden 2-3 Filme in der Woche wohl üblich sein, 4-5 das Maximum (Serienstaffeln werden entsprechend ihrer Länge hin und wieder mehrere MOnate in Anspruch nehmen).
Da es schon lange her ist, dass ich hier was gepostet hab, will ich auch noch ein zwei Worte zu meiner Person sagen. Ich bin noch 2 Monate lang 20, studiere Geschichte und hab ein leichtes Faible für Science Fiction und Fantasy, obwohl sich in meiner Filmsammlung vor allem RomComs und Komödien wiederfinden.
Liebe Grüße
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