Story: Die Croods sind eine typische Familie - nur halt in der Steinzeit. Sie muss sich, um zu überleben, streng an die Regeln des Oberhaupts Grug halten, was der rebellischen Teenagerin Eep so gar nicht passt. Alles ändert sich aber, als die Crood`sche Höhle aufbricht und die Familie sich eine neue Bleibe suchen muss...
Dreamwork-typisch sieht "Die Croods" sehr gut animiert aus - es mag nicht die Höhen von Pixar oder Disney erreichen, aber es ist immer noch sehr gut, eigentlich sogar fehlerlos. Außerdem fallen einem die verschiedenen Designs in der Welt auf, von daher hier mein Kompliment an die Drehbuchschreiber und Animatoren, denn diese haben eine wirklich reiche Welt voller bizarrer prähistorischer Kreaturen geschaffen. Etwas, was mir noch wirklich gefiel, war der trockene Humor während der gesamten Filmdauer. Es ist jetzt nicht der witzigste Streifen, aber ich habe bei dem Trailer Schlimmeres erwartet.
Ich persönlich denke, dass es interessant ist, dass der Film im Prinzip zwei Protagonisten hat, nämlich für die erste Hälfte die Tochter und für die zweite den Vater der Steinzeit-Familie und nein, es wirkt nicht fragmentiert (d.h., dass es sich wie dank eines Katana geteilt fühlt). Was natürlich schade war, war die vorhersehbare Geschichte und obwohl der Film an sich keine gravierenden Schwächen aufweisen kann, so hat er auch keine überaus herausragende Stärke. Ich schätze, dass es schlichtweg ein guter Film ist, vielleicht sogar DVD-würdig, denn hier bekommt man die Qualität von Dreamworks ohne deren nervige Seiten zu sehen.
Fazit: "Die Croods" ist ein guter Familienfilm; kein Meisterwerk, aber das muss es auch nicht sein.
Freitag, 22. März 2013
Dienstag, 19. März 2013
"Jack and the Giants"
Story: Der Bauer Jack bekommt statt Geld magische Bohnen für einen Gaul angedreht und aus diesen Bohnen sprießt (wie es sich für magische Bohnen gehört) eine schier unendlich hohe Ranke, die Jacks Hütte und die entfolhene Prinzessin Isabelle mitreißt, in die Höhe. Nun liegt es an Jack, sie vor den Riesen im deren Reich über den Wolken zu retten...
Zuallererst: War der Originaltitel "Jack The Giant Slayer" etwas zu hart, um für den deutschen Markt übernommen zu werden ? "Jack and the Giants" klingt wie ein Sport- und nicht Märchenfilm, aber das ist eh nur oberflächliche Meckerei. In Zeiten, wo Märchenfilme wieder ihren Einzug im Kino finden, sei es "Spieglein Spieglein", "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" oder "Snow White & the Huntsman", wirkt "Jack and the Giants" durchaus traditioneller, da Regisseur Bryan Singer (den meisten bekannt für "X-Men" und "X-Men 2") verstärkt auf die Fantasyelemente des Originalmärchens setzt.
Dem Film sieht man sein Budget spätestens am Finale an, wo es nur so stürzt und kracht. Selbst wenn die Effekte nicht den Level eines "Hobbit"-Films erreichen, so kann der Film mit guten Darstellungen von u.a. dem aus "Warm Bodies" als "R" bekannten Hoult und McGregor punkten. Der Ton ist hier kinderfreundlich, aber ich würde ein Anschauen ohne Eltern nicht empfehlen, weil es teilweise Momente gibt, die dann doch wohl eher "FSK 12" sein könnten.
Fazit: "Jack and the Giants" ist eine gute, kurzweilige Unterhaltung für die gesamte Familie und leider auch nicht mehr als das.
Zuallererst: War der Originaltitel "Jack The Giant Slayer" etwas zu hart, um für den deutschen Markt übernommen zu werden ? "Jack and the Giants" klingt wie ein Sport- und nicht Märchenfilm, aber das ist eh nur oberflächliche Meckerei. In Zeiten, wo Märchenfilme wieder ihren Einzug im Kino finden, sei es "Spieglein Spieglein", "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" oder "Snow White & the Huntsman", wirkt "Jack and the Giants" durchaus traditioneller, da Regisseur Bryan Singer (den meisten bekannt für "X-Men" und "X-Men 2") verstärkt auf die Fantasyelemente des Originalmärchens setzt.
Dem Film sieht man sein Budget spätestens am Finale an, wo es nur so stürzt und kracht. Selbst wenn die Effekte nicht den Level eines "Hobbit"-Films erreichen, so kann der Film mit guten Darstellungen von u.a. dem aus "Warm Bodies" als "R" bekannten Hoult und McGregor punkten. Der Ton ist hier kinderfreundlich, aber ich würde ein Anschauen ohne Eltern nicht empfehlen, weil es teilweise Momente gibt, die dann doch wohl eher "FSK 12" sein könnten.
Fazit: "Jack and the Giants" ist eine gute, kurzweilige Unterhaltung für die gesamte Familie und leider auch nicht mehr als das.
Montag, 18. März 2013
"Snitch - Ein riskanter Deal"
Story: Jason bekommt Drogen angedreht, für den Besitz welcher ihm eine satte Gefängnisstrafe droht. Sein Vater John will das verhindern und kann dies auch nur, wenn er der Staatsanwaltschaft selbst einen Drogenboss liefert. Und so beginnt dessen Reise in die kriminelle Unterwelt...
"The Rock" spielt einen stinknormalen Familienvater, der kein Ex-Agent der Regierung ist ? Ich weiß, dass das ziemlich unglaubwürdig klingt, aber er schlägt sich ziemlich gut und es ist besser als gedacht. Um die regierungskritische Drogen-Moral des Films korrekt zu unterstützen, sieht der Streifen einer gescripteten TV-Doku ziemlich ähnlich. Das ist aber auch gleichzeitig das Problem des Films.
Versteht mich nicht falsch, "Snitch" ist ziemlich solide, aber bei solch einem Plot wäre es vielleicht um einiges unterhaltsamer, Johnson mal wieder als Actionhelden zu erleben. Ich persönlich kann einen solchen Film nicht komplett ernst nehmen, eben weil ich mir den Schauspieler nicht als den Alltagsmenschen vorstellen kann, zumindest nicht in diesem Zusammenhang. Ist fast so, als ob Schwarzenegger einen Wissenschaftler im Labor spielen würde.
Fazit: Solider Film für einen soliden Abend. Mehr habe ich da auch nicht zu sagen.
"The Rock" spielt einen stinknormalen Familienvater, der kein Ex-Agent der Regierung ist ? Ich weiß, dass das ziemlich unglaubwürdig klingt, aber er schlägt sich ziemlich gut und es ist besser als gedacht. Um die regierungskritische Drogen-Moral des Films korrekt zu unterstützen, sieht der Streifen einer gescripteten TV-Doku ziemlich ähnlich. Das ist aber auch gleichzeitig das Problem des Films.
Versteht mich nicht falsch, "Snitch" ist ziemlich solide, aber bei solch einem Plot wäre es vielleicht um einiges unterhaltsamer, Johnson mal wieder als Actionhelden zu erleben. Ich persönlich kann einen solchen Film nicht komplett ernst nehmen, eben weil ich mir den Schauspieler nicht als den Alltagsmenschen vorstellen kann, zumindest nicht in diesem Zusammenhang. Ist fast so, als ob Schwarzenegger einen Wissenschaftler im Labor spielen würde.
Fazit: Solider Film für einen soliden Abend. Mehr habe ich da auch nicht zu sagen.
Samstag, 16. März 2013
"Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe"
Story: Ethan will wie eigentlich jeder Teenager so schnell wie möglich seine Highschool hinter sich bringen und nachts hat er seltsame Träume von einem Mädchen, das er nie retten kann. Zu seiner Überraschung gleicht die neue Mitschülerin Lena diesem Mädchen; was noch seltsamer ist, ist die Tatsache, dass Ethan von allen anderen vor ihr und ihrem mysteriösem Vater gewarnt wird...
Blablabla, neue Teenie-RomCom stimmts ? Bin ich froh zu berichten, dass ich nun schon zum 2. Mal falsch liegen durfte. Nach "Warm Bodies" ist "Beautiful Creatures" nun der 2. Film mit einer Beziehung zwischen einem Normalsterblichem und einem übernatürlichem Wesen, in dem es dem Zuschauer nicht egal sein dürfte, was passiert und bei dem sich Leute generell Gedanken gemacht haben. Und ja, es ist wieder eine Buchadaption, aber diesbezüglich kann ich leider nichts schreiben.
Anders als in einer gewissen "T-Reihe" lässt man Teenager Teenager sein, mit all ihren Unsicherheiten, Ängsten, Ausfälligkeiten - bei der Romanze geht es wirklich um die Romanze und nicht um die übernatürlichen Elemente. Ich war angenehm überrascht, dass Themen wie Selbstfindung, Fremdbestimmung und das Außenseitersein nicht nur ihren Platz hier gefunden haben, sondern auch noch so umgesetzt wurden, sodass man sie nachvollziehen kann. Trotz der übernatürlichen Elemente entschied man sich nicht, auch noch reale Themen abseits jeder Realität darzustellen und hey, die Schauspielleistungen sind wirklich gut, was teilweise auch an einem soliden Drehbuch liegen mag.
Fazit: Im Prinzip kann ich hier fast dasselbe sagen wie für "Warm Bodies". Man adaptierte ein Buch und zeigte eine einfühlsame und vor allem glaubhafte Liebesbeziehung zwischen zwei schon vom Wesen verschiedenen Wesen. Dieser Film ist aber ein Tick schwächer, weil er abseits davon nicht allzu viel zu bieten hat ("Warm Bodies" war zumindest stellenweise satirisch und selbstironisch).
Blablabla, neue Teenie-RomCom stimmts ? Bin ich froh zu berichten, dass ich nun schon zum 2. Mal falsch liegen durfte. Nach "Warm Bodies" ist "Beautiful Creatures" nun der 2. Film mit einer Beziehung zwischen einem Normalsterblichem und einem übernatürlichem Wesen, in dem es dem Zuschauer nicht egal sein dürfte, was passiert und bei dem sich Leute generell Gedanken gemacht haben. Und ja, es ist wieder eine Buchadaption, aber diesbezüglich kann ich leider nichts schreiben.
Anders als in einer gewissen "T-Reihe" lässt man Teenager Teenager sein, mit all ihren Unsicherheiten, Ängsten, Ausfälligkeiten - bei der Romanze geht es wirklich um die Romanze und nicht um die übernatürlichen Elemente. Ich war angenehm überrascht, dass Themen wie Selbstfindung, Fremdbestimmung und das Außenseitersein nicht nur ihren Platz hier gefunden haben, sondern auch noch so umgesetzt wurden, sodass man sie nachvollziehen kann. Trotz der übernatürlichen Elemente entschied man sich nicht, auch noch reale Themen abseits jeder Realität darzustellen und hey, die Schauspielleistungen sind wirklich gut, was teilweise auch an einem soliden Drehbuch liegen mag.
Fazit: Im Prinzip kann ich hier fast dasselbe sagen wie für "Warm Bodies". Man adaptierte ein Buch und zeigte eine einfühlsame und vor allem glaubhafte Liebesbeziehung zwischen zwei schon vom Wesen verschiedenen Wesen. Dieser Film ist aber ein Tick schwächer, weil er abseits davon nicht allzu viel zu bieten hat ("Warm Bodies" war zumindest stellenweise satirisch und selbstironisch).
Freitag, 15. März 2013
Wunschkritik: "Adams Äpfel" (2005)
Story: Ivan ist ein Dorfpfarrer auf dem Land und hat eine fast schon göttliche Geduld mit seinen Mitmenschen. Vielleicht deswegen nimmt er sich "schwerer" Menschen gerne an, um diese zu bekehren, wie z.B. einen arabischen Tankstellenräuber oder eine schwangere Alkoholikerin. Der Neueste im Bunde ist der Neonazi Adam, der Ivans Glauben ebensosehr prüft wie er Adams Wertesystem...
Zugegeben: Ich habe von diesem Film leider noch nie etwas gehört, obwohl er zwei Sachen beinhaltet, die ich gerne behandelt sehe, nämlich Religion/Glauben und schwarzen Humor. Und verdammt, die Dänen haben es scheinbar besonders mit dem Humor drauf, denn der ist sehr schwarz, vielleicht zu sehr im Vergleich zu dem seichten Humor aus den Sitcoms aus dem Fernsehen. Glücklicherweise sind dänische Geistliche mit einem überirdischem Maß an der Fähigkeit, Selbstironie einzustecken, gesegnet; aus dieser Sicht musste der Film dort nichts befürchten.
Neben dem Humor finde ich vor allem die Aussage des Films faszinierend. Wenn man es schafft, ein solch ungleiches Duo miteinander zu verbinden und nicht nur ein unterhaltendes, witziges, sondern auch noch ein kluges Werk zu erschaffen, dann hat man definitiv etwas Besonderes. Ich garantiere fast schon, dass man am Ende über so einiges nachdenken wird...je extremer man ist, desto mehr schätze ich.
Fazit: Unbedingt anschauen, denn dies ist einer der besten Streifen, wenn es darum geht, den Kontrast zwischen Gut und Böse zu zeigen !
Zugegeben: Ich habe von diesem Film leider noch nie etwas gehört, obwohl er zwei Sachen beinhaltet, die ich gerne behandelt sehe, nämlich Religion/Glauben und schwarzen Humor. Und verdammt, die Dänen haben es scheinbar besonders mit dem Humor drauf, denn der ist sehr schwarz, vielleicht zu sehr im Vergleich zu dem seichten Humor aus den Sitcoms aus dem Fernsehen. Glücklicherweise sind dänische Geistliche mit einem überirdischem Maß an der Fähigkeit, Selbstironie einzustecken, gesegnet; aus dieser Sicht musste der Film dort nichts befürchten.
Neben dem Humor finde ich vor allem die Aussage des Films faszinierend. Wenn man es schafft, ein solch ungleiches Duo miteinander zu verbinden und nicht nur ein unterhaltendes, witziges, sondern auch noch ein kluges Werk zu erschaffen, dann hat man definitiv etwas Besonderes. Ich garantiere fast schon, dass man am Ende über so einiges nachdenken wird...je extremer man ist, desto mehr schätze ich.
Fazit: Unbedingt anschauen, denn dies ist einer der besten Streifen, wenn es darum geht, den Kontrast zwischen Gut und Böse zu zeigen !
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