Samstag, 5. Dezember 2015

"By The Sea"

Story: In den 70ern ist das Paar Vanessa und Roland in Frankreich unterwegs und versucht halbwegs die gemeinsame Ehekrise zu lösen...

Der Film geht einfach mal über gar nichts und ist nur voll von sich. Jolies erster Film "Unbroken" war wenigstens in Teilen interessant, aber dies hier ist einfach nur pretentiös und baut nur auf dem Paar, das die Protagonisten bildet - Brad Pitt und Angelina Jolie. Sie spielen zumeist nur sich selbst und es passiert die meiste Zeit nicht nur so gut wie nichts, es gibt nicht einmal einen wirklichen Konflikt.

Fazit: Buchstäblich eine Hülle von einem Film.

Freitag, 4. Dezember 2015

"Krampus"

Story: Der zwölfjährige Max zerreißt seinen Weihnachtswunschzettel und das beschwört den Krampus auf seine Familie...

Dies ist in einer gewissen Weise recht unterhaltsamer und guter Weihnachtsfilm mit einer guten Produktion und reichlich praktischen Effekten und kaum CGI - das Gefühl kommt auf jeden Fall rüber. Zudem ist dies ein Mix zwischen Comedy und Horror und er geht ebenfalls für den größten Teil auf, was ja auch keine Selbstverständlichkeit ist. Die Schauspieler greifen einen aber nicht so sehr und die Handlung an sich verläuft recht zweiseitig: Im Haus und außerhalb des Hauses.

Fazit: Als Weihnachtsfilm geht "Krampus" gerade noch durch, aber ob er ein Kultklassiker wird ?

Donnerstag, 3. Dezember 2015

"Bridge of Spies - Der Unterhändler"

Story: 1957 wird der sowjetische Spion Rudolf Abel in Brooklyn festgenommen und der Versicherungsanwalt James B. Donovan soll seine Verteidigung übernehmen. Nicht nur muss sich Donovan von seinen Landsleuten Anfeindungen gefallen lassen, er soll auch noch in Berlin einen Austausch zwischen Abel und einem amerikanischen Spion durchführen...

Hier gibt es nicht sehr viel zu sagen, denn von außen hin ist dies ein typischer Spielberg - elegante und klassische Regiearbeit ohne Überraschungen, wie man es von einem Meister gewohnt ist. Der Film selbst ist ein solider Thriller mit einigen tollen Parallelen zwischen den zwei Supermächten in einer trotz des Kalten Krieges recht hitzigen Zeit. Tom Hanks gibt wie gewohnt superb den durchschnittlichen Jedermann, der inmitten seiner Gesellschaft an hohen Werten festhalten muss, um jeden Preis. Aber irgendwie ist dies vielleicht auch die größte Kritik an diesem Streifen - es ist eben ein typisch guter Spielberg-Film, es ist rein nüchtern gesagt bei der Bibliothek nichts Besonderes an sich.

Fazit: Ohne Frage toll inszeniert und gespielt, ist "Bridge of Spies" ein guter Spion-Thriller ohne sonderliche Neuigkeiten.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

"Arlo & Spot"

Story: In einem Paralleluniversum wurden die Dinosaurier knapp vor dem Meteoriten verschont und entwickelten sich zur herrschenden Spezies auf Erden mit all ihren technischen Vorzügen. Apatosaurier Arlo soll seinem Vater Henry dabei helfen, den mysteriösen Maisdieb zu fassen, als die beiden getrennt werden. Er findet daraufhin den Maisdieb, der sich als ein Neandertaler-Junge entpuppt, dem er prompt "Spot" tauft und sich auf die Suche nach seiner Familie begibt...

Nach "Alles steht Kopf" glaubte ich Pixar wieder als Sieger des westlichen Animations"kampfes" zu sehen (Disney - Pixar - Dreamworks; damit meine ich natürlich stets die Studios und einen ideologischen Vergleich zwischen ihnen), aber "Arlo & Spot" ist wieder ein etwas größerer Fall für Studio Pixar. "Alles steht Kopf" war klug, charmant und wahrlich emotional und "Arlo & Spot" ist vor allem vorhersehbar und langweilig. Werte von Familie und Vertrauen usw. zu verbreiten ist absolut OK, aber dies geschieht hier auf die langweiligste und absolut vorhersehbarste Weise überhaupt - ich wette drauf, dass so ziemlich JEDER schon mal mindestens einen Film à la "Der König der Löwen", "In einem Land vor unserer Zeit" oder "Der mit dem Wolf tanzt" gesehen hat. Was extrem schade ist, da die Animation wie erwartet fantastisch aussieht.

Fazit: "Arlo & Spot" ist leider oberflächlicher als übliche Pixar-Filme, aber ebenso toll animiert. Höchstens für sehr junge Kinder interessant.

Dienstag, 1. Dezember 2015

In eigener Sache: Dezember-Update

Es wird jetzt mal wieder Zeit für ein Blog-Upate, das letzte war ja wieder was her.

Vordergründig die Sache mit der Häufigkeit der Artikel selbst: In letzter Zeit war meine Motivation nicht gerade die höchste und das Studium lässt einen nicht so einfach los; Zeit muss man sich wirklich nehmen. Es werden aber noch genug Artikel kommen, keine Sorge.

Wegen Ghibli-Monat: Da dies eine Kollaboration sein sollte, war mir von Anfang an vollkommen bewusst, dass diese zu Komplikationen führen würde, besonders wenn meine Partnerin zwar viel mehr Wissen hat in diesem Gebiet, aber nicht meinen Schreibrhytmus. Ich persönlich werde Ghibli für mindestens einen Monat nicht anfassen, da ich mit Star Wars ausgelastet bin.

Apropos Star Wars: Ich werde eigentlich nur die 6 Hauptfilme behandeln und keine Serien, Spin-Offs oder Ähnliches, außer es finden sich Zeit und Lust. Es werden auch keine gewöhnlichen Kritiken werden, zumindest nicht bei den Episoden 1-3, da diese zu den meistkritisierten Filmen aller Zeiten gehören, vor allem Episode 1. Ob ich es schaffe Episode 7 noch in diesem Jahr zu sehen ist recht fraglich, da ich keinerlei Tickets vorbestellt habe und ein Versprechen bezüglich einer Person halten muss (weswegen die Kritik dazu auch nach Umständen diktiert werden wird).

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass es dieses Jahr nur noch 3 Top 10-Listen statt 5 geben wird, nämlich nur noch die "Top"-, "Flop"- und "2016 Vorfreude"-Listen, da ich die anderen zwei einfach nicht mit genug Kandidaten füllen könnte. Und ja, es wird wieder einen Jahresabschlussartikel geben, in dem ich das Jahr für den Blog und ein Stück weit auch für mich zusammenfassen.


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