Story: Bei Gangsterboss Alphonse liegen die Nerven blank, denn er wird von einem Unbekannten verfolgt, der auch schon sein Gefolge ausschaltet. Währenddessen will die geheimnisvolle Beatrice einen Killer, um Rache zu nehmen und wählt dafür ausgerechnet Victor aus, der sich in die Bande von Alphonse einschleusen konnte...
"Dead Man Down" hat zwei starke Aspekte, die für es sprechen: Einerseits wäre da die gut inszenierte Action, sowie die Umsetzung allgemein, die sich nur auf den ersten Blick vermeintlich auf Genre-Klischees verlässt, nur um dann zu überraschen. Andererseits hat man mit Colin Farrell und Noomi Rapace zwei gut spielende Schauspieler als Protagonisten, die glaubwürdig genug rüberkommen. Was den Film aber bremst, auf diesen zwei Aspekten besonders gut aufzubauen, ist das Drehbuch. Wie bereits erwähnt: Überraschungen gibt es zwar, aber insgesamt und vor allem gegen Ende scheint der Film fast schon aufzugeben an eigenen Ideen und Vorstellungen.
Fazit: Kurzweiliger Film für einen Abend, vielleicht DVD-Kauf, falls er einem gefällt.
Mittwoch, 10. April 2013
Freitag, 5. April 2013
"Spring Breakers"
Story: Candy, Brit, Cotty und Faith wollen unbedingt am Spring Break in Florida teilnehmen, was sie auch vor ihrer Verhaftung auch tun. Ein mysteriöser Dealer namens Alien bringt sie jedoch schnell raus und rein in seine Welt voller dicker Schlitten, großer Knarren, harten Drogen und massig Kohle...
Lasst es mich klar stellen: Hier haben wir einen wahrlich außergewöhnlichen Film, rein konzepttechnisch her und damit meine ich ganz sicher nicht das exzessive Feiern mit massenhaft Drogen, davon gibt es mehr als genügend Filme. Der absolut krank und kaputt machende Stil, der einem viel Neon, Dubstep und nackte Haut um die Ohren und Augen haut; seit "Fear and Loathing in Las Vegas" habe ich mich nicht mehr wie bei einem Drogentrip gefühlt und seit "Drive" habe ich nicht mehr so einen Stil erlebt, wo Farben so gekonnt auf Beats treffen. Alleine deswegen ist "Sping Breakers" zumindest einen Blick wert.
Schauspielmäßig stiehlt James Franco als durchgeknallter und leicht debiler Dealer Alien die Show; für mich ist es bis hierhin eine seiner besten Schauspielleistungen und definitiv ein Upgrade gegenüber "Oz". Bei den Damen würde ich mich bis auf Selena Gomez über keine beschweren, aber die ist ja noch an den Maus-Konzern gebunden (vielleicht spielt sie ja deswegen die Kirchenmaus der Gruppe und verzieht sich rechtzeitig aus dem Staub vor dem Finale).
Zuallerletzt die große Frage: Warum gibt es meistens nur 2 Meinungen von dem Film ? Es kommt darauf an, ob man gewillt ist, den Film als Erlebnis auf sich wirken zu lassen und ich wirklich begeistert bin von der Herangehensweise des Regisseurs, der den Trailer (geschickt/ungeschickt ?) fast schon in einem Kontrast zum Film gestalten ließ. Ich kann den Film niemandem empfehlen, der nicht gewillt ist, in das widerwärtige, hässliche und verzerrte Spiegelbild zu schauen, das einem dieser Film präsentiert, der nicht nur gekonnt Stereotype und Klischees präsentiert, sondern diese auch gewaltsam zerbrechen lässt.
Fazit: Für ein Urteil als "Meisterwerk" ist es noch viel zu früh, aber definitiv nicht als "Kultfilm". "Spring Breakers" ist einer der mutigsten und erfrischendsten Filme der letzten Jahre und mein erstes Highlight von 2013 ! Und zur Empfehlung: Entweder man liebt es oder man hasst es.
Lasst es mich klar stellen: Hier haben wir einen wahrlich außergewöhnlichen Film, rein konzepttechnisch her und damit meine ich ganz sicher nicht das exzessive Feiern mit massenhaft Drogen, davon gibt es mehr als genügend Filme. Der absolut krank und kaputt machende Stil, der einem viel Neon, Dubstep und nackte Haut um die Ohren und Augen haut; seit "Fear and Loathing in Las Vegas" habe ich mich nicht mehr wie bei einem Drogentrip gefühlt und seit "Drive" habe ich nicht mehr so einen Stil erlebt, wo Farben so gekonnt auf Beats treffen. Alleine deswegen ist "Sping Breakers" zumindest einen Blick wert.
Schauspielmäßig stiehlt James Franco als durchgeknallter und leicht debiler Dealer Alien die Show; für mich ist es bis hierhin eine seiner besten Schauspielleistungen und definitiv ein Upgrade gegenüber "Oz". Bei den Damen würde ich mich bis auf Selena Gomez über keine beschweren, aber die ist ja noch an den Maus-Konzern gebunden (vielleicht spielt sie ja deswegen die Kirchenmaus der Gruppe und verzieht sich rechtzeitig aus dem Staub vor dem Finale).
Zuallerletzt die große Frage: Warum gibt es meistens nur 2 Meinungen von dem Film ? Es kommt darauf an, ob man gewillt ist, den Film als Erlebnis auf sich wirken zu lassen und ich wirklich begeistert bin von der Herangehensweise des Regisseurs, der den Trailer (geschickt/ungeschickt ?) fast schon in einem Kontrast zum Film gestalten ließ. Ich kann den Film niemandem empfehlen, der nicht gewillt ist, in das widerwärtige, hässliche und verzerrte Spiegelbild zu schauen, das einem dieser Film präsentiert, der nicht nur gekonnt Stereotype und Klischees präsentiert, sondern diese auch gewaltsam zerbrechen lässt.
Fazit: Für ein Urteil als "Meisterwerk" ist es noch viel zu früh, aber definitiv nicht als "Kultfilm". "Spring Breakers" ist einer der mutigsten und erfrischendsten Filme der letzten Jahre und mein erstes Highlight von 2013 ! Und zur Empfehlung: Entweder man liebt es oder man hasst es.
Donnerstag, 4. April 2013
"21 And Over" + ein kleiner Nachruf
Um mich kurz zu fassen: Schmeißt "The Hangover" (stammt von den gleichen Autoren), "Project X", "Superbad" und "American Pie" in einen Mixer und ihr bekommt diesen Film. Der Asiate kommt auf eine Elite-Uni, vulgäre Sprüche, gefressene Tampons - Klischees und billigen Witzen sind hier wahrlich willkommen, im Gegensatz zu Charakterentwicklung und originellen Ideen. Habt ihr einen "Party"-Film gesehen, habt ihr diesen auch zu mindestens 90% gesehen.
Fazit: Ich möchte gar nicht wissen, wie hoch der Alkoholpegel sein muss, um diesen Film witzig zu finden.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Niemand mag den Kritiker". Und doch gibt es zurzeit nur Bestürzung und Trauer wegen des heutigen Todes von Roger Ebert. Herr Ebert war nicht einfach nur der Filmkritiker der "Sun Times", sondern der beliebteste Filmkritiker Amerikas und auch vom Rest der Welt (wenn auch höchstens nur "Filmbuffs" bekannt). Warum ich darüber schreibe, obwohl ich als Kind nicht seine Show mit Gene Siskel sah und selber auch nur im Prinzip "Hobby-Kritiker" bin ? Weil er einer der ersten Kritiker war, die ich bei einer wachsenden Leidenschaft für Filme entdeckt habe und weil er einer der einzigen geblieben ist, bei dem ich mich immer drauf verlassen konnte, dass er eine ehrliche und informierte Meinung von einem Film haben würde. Ich (wie eine Vielzahl anderer Zuschauer) konnte manchmal über seinen Geschmack staunen, aber egal wie sehr die Meinungen auseinandergingen, so hatte Ebert stets das Talent, dass man immer verstand, was er meinte. Er war viel öfter fairer zu cineastischen Katastrophen als andere und konnte auch ebenso oft einen Funken Gutes in diesen entdecken; ich muss mich hier zusammenreißen und keinen schlechten Witz darüber machen, dass sein letzter Film "Seelen", eine Adaption von dem Stephenie Meyer-Buch, war. Ebert hat seinerzeit unter anderem mit seinem Freund Gene Siskel geholfen, den Weg für den Film-Kritiker in den Mainstream zu ebnen und ich kann meinerseits "Danke" sagen für die wenigen Jahre, in denen ich seine Kritiken lesen durfte, ebenso wie er mir wie vielen anderen mehrmals bewies, wie wundervoll die Kunstform "Film" doch sein kann. Möge er in Frieden irgendwo weiterhin das tun, was er am liebsten tat, nämlich über Filme reden.
Mittwoch, 3. April 2013
Dankeschön und kleine Ankündigung
Ich komme damit etwas zu spät, aber zuallererst natürlich ein großes Dankeschön für über 10,000 Aufrufe, was mir immernoch etwas unwirklich vorkommt. Aber ein Danke allein reicht nicht, von daher werde ich das "Sortiment" hier etwas vergrößern.
Schon Mitte 2012 hatte ich diese eine Idee und nun auch das meiner Meinung nach richtige Konzept, um diese umzusetzen: Ab April kommen Rezensionen zu Serien hinzu ! Der Fokus wird natürlich auf nicht-animierten liegen, aber gelegentlich werde ich davon abschweifen, weil diese sich teilweise entweder schneller besprechen lassen (bei standardmäßigen 20-22 Minuten Episodenlänge verständlich, während große nicht-animierte Serien Episoden mit einer Dauer von ca. einer Stunde haben können) und andererseits kann Abwechslung ja auch nicht schaden. Geschehen wird dies auf folgende Art und Weise:
- immer staffelweise (jede einzelne Episode könnte zu viel sein und dann würde es sich zu sehr hinziehen)
- pro Staffel gibt es dann nicht nur die grobe Zusammenfassung der jeweiligen Ereignisse, sondern auch jeweils eine beste/schlechteste Episode und das warum dazu
- hinzu kommt auch noch der beste/schlechteste Charakter (hier auch nur pro Staffel)
- kann sein, dass ich meine persönliche Entwicklung mit der jeweiligen Serie "beschreiben" werde, sprich, falls ich sich eine Serie im Verlauf immer weiter verbessert, dann werde ich das natürlich erwähnen
- wie immer gilt: Freie Meinungsäußerung etc. usw. Ich kann euch sogar fast garantieren, dass mein Seriengeschmack zu 90% von eurem abweichen wird, vor allem comedymäßig.
- ich werde versuchen, jedes mögliche Genre abzudecken, also Horror, Comedy, Drama, Fantasy und was mir grad noch nicht alles einfällt
Und natürlich bleiben die Filmkritiken euch erhalten. Wie so ziemlich alles andere.
Wie schon bei Filmen können mir die Serien ebenfalls vorgeschlagen werden. Falls ihr mir irgendwo nicht zustimmt: Die Kommentarfunktion ist nicht umsonst da. Keine Angst haben, ich beiße nicht.
"Star Trek"-Fans müssen sich bis zum Mai gedulden, denn dann kommt die ausführliche Auseinandersetzung mit allen (relevanten) Serien und Filmen rund um den "Star Wars"-Rivalen. Inklusive dem "Alt gegen Neu"-Vergleich vom ersten "Star Trek"-Film und dessen Reboot sowie dem neuesten Film "Star Trek - Into Darkness".
Das wär`s dann von mir und peace the fuck out,
Euer Rudolf
Schon Mitte 2012 hatte ich diese eine Idee und nun auch das meiner Meinung nach richtige Konzept, um diese umzusetzen: Ab April kommen Rezensionen zu Serien hinzu ! Der Fokus wird natürlich auf nicht-animierten liegen, aber gelegentlich werde ich davon abschweifen, weil diese sich teilweise entweder schneller besprechen lassen (bei standardmäßigen 20-22 Minuten Episodenlänge verständlich, während große nicht-animierte Serien Episoden mit einer Dauer von ca. einer Stunde haben können) und andererseits kann Abwechslung ja auch nicht schaden. Geschehen wird dies auf folgende Art und Weise:
- immer staffelweise (jede einzelne Episode könnte zu viel sein und dann würde es sich zu sehr hinziehen)
- pro Staffel gibt es dann nicht nur die grobe Zusammenfassung der jeweiligen Ereignisse, sondern auch jeweils eine beste/schlechteste Episode und das warum dazu
- hinzu kommt auch noch der beste/schlechteste Charakter (hier auch nur pro Staffel)
- kann sein, dass ich meine persönliche Entwicklung mit der jeweiligen Serie "beschreiben" werde, sprich, falls ich sich eine Serie im Verlauf immer weiter verbessert, dann werde ich das natürlich erwähnen
- wie immer gilt: Freie Meinungsäußerung etc. usw. Ich kann euch sogar fast garantieren, dass mein Seriengeschmack zu 90% von eurem abweichen wird, vor allem comedymäßig.
- ich werde versuchen, jedes mögliche Genre abzudecken, also Horror, Comedy, Drama, Fantasy und was mir grad noch nicht alles einfällt
Und natürlich bleiben die Filmkritiken euch erhalten. Wie so ziemlich alles andere.
Wie schon bei Filmen können mir die Serien ebenfalls vorgeschlagen werden. Falls ihr mir irgendwo nicht zustimmt: Die Kommentarfunktion ist nicht umsonst da. Keine Angst haben, ich beiße nicht.
"Star Trek"-Fans müssen sich bis zum Mai gedulden, denn dann kommt die ausführliche Auseinandersetzung mit allen (relevanten) Serien und Filmen rund um den "Star Wars"-Rivalen. Inklusive dem "Alt gegen Neu"-Vergleich vom ersten "Star Trek"-Film und dessen Reboot sowie dem neuesten Film "Star Trek - Into Darkness".
Das wär`s dann von mir und peace the fuck out,
Euer Rudolf
Montag, 1. April 2013
"The Call - Leg nicht auf !"
Story: Jordan Turner ist Mitarbeiterin einer Notruf-Zentrale und stark psychisch belastet, weil sie in der Vergangenheit indirekt für den Tod eines Teenagers verantwortlich war. Mit dem neuesten Entführungsfall ist sie die Einzige, die den Kontakt zum Opfer halten kann - und sieht auch gleichzeitig ihre Chance für Rache...
Der Film sieht aus wie eine qualitativ hochwertige TV-Produktion und das alleine wegen dem Konzept, welches nicht wirklich aufgeht. Man hat ein stereotypes Opfer, stereotypen Psychopathen (der absolut blass ist) und natürlich die Heldin, die so oder so schlauer und besser ist als jede Polizeieinheit. Dabei ist es vollkommen egal, dass die Protagonistin von Halle Berry gespielt wird, ich mein es ist O.K., aber nichts Besonderes, eher austauschbar. Das Ende dieses Films ist außerdem so unnötig böse, dass es überhaupt nicht zum Film und vor allem nicht zur Heldin passt. Einfach nur dämlich.
Fazit: Falls ihr auf einen Film mit reihenweise Telefongesprächen und blassem...naja, allem steht, dann ist "The Call" ein Film für euch !
Kein Aprilscherz ! Hat letztens ja nicht so gut funktioniert.
Der Film sieht aus wie eine qualitativ hochwertige TV-Produktion und das alleine wegen dem Konzept, welches nicht wirklich aufgeht. Man hat ein stereotypes Opfer, stereotypen Psychopathen (der absolut blass ist) und natürlich die Heldin, die so oder so schlauer und besser ist als jede Polizeieinheit. Dabei ist es vollkommen egal, dass die Protagonistin von Halle Berry gespielt wird, ich mein es ist O.K., aber nichts Besonderes, eher austauschbar. Das Ende dieses Films ist außerdem so unnötig böse, dass es überhaupt nicht zum Film und vor allem nicht zur Heldin passt. Einfach nur dämlich.
Fazit: Falls ihr auf einen Film mit reihenweise Telefongesprächen und blassem...naja, allem steht, dann ist "The Call" ein Film für euch !
Kein Aprilscherz ! Hat letztens ja nicht so gut funktioniert.
Abonnieren
Posts (Atom)