Story: Chris Farraday ist ein Ex-Schmuggler, der für seinen Schwager aus dem Ruhestand zurückkommt, um diesen vor einem Gangsterboss zu retten...
Typischer Action-Film, so ein Schmuggler-Gangster-Ding in einem Mix mit etwas Drama-Krimi-Thriller, der absolut flache Charaktere besitzt und genauso absolut vorhersehbar ist. Dies macht aber überhaupt nichts aus, weil der Film wie ein Riegel für zwischendurch ist: Es ersetzt nicht wirklich den Hunger nach einem "richtigen" Film, aber für einen Abend reicht es aus. Zudem es auch wirklich vergesslich ist...und das obwohl Mark Wahlberg und die anderen Darsteller relativ gut schauspielern.
Fazit: "Contraband" hat seine Spannung und Action...für eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne.
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Montag, 3. Dezember 2012
"Die Frau in Schwarz"
Story: Zu Beginn des 20 Jahrhunderts bekommt der verwitwete Anwalt Artur Kipps noch eine letzte Gelegenheit, seine Arbeit zu behalten - er muss nämlich im britischen Hinterland den Nachlass einer verstorbenen Witwe regeln. Die Dorfbewohner prophezeien dem Anwalt nichts Gutes, weil er ausgerechnet in einem verfluchten Anwesen verweilen muss...
Voerst lässt sich eindeutig sagen, dass diese Art von subtilem Horror nicht jedem gefallen wird, vor allem nicht den neueren Zuschauern, die sich entweder an Folter-Splattern wie "Saw" oder an Found-Footage wie "Paranormal Activity" erfreuen. Dies hier ist ein Spukfilm aus längst vergangenen Zeiten, als noch viel mehr Wert auf Atmosphäre mit viel Nebel, düsteren Umgebungen und insgesamt einer "chilligen" Stimmung, in der man stets der Gefahr bewusst war, diese aber bewusst nur teilweise ihre Fratze sichtbar machte, um die Spannung bei der richtigen Temperatur zu halten.
Daniel Radcliffe wurde anfangs vielleicht noch belächelt, als er sein "Harry Potter"-Image abstreifen wollte, aber mit Filmen wie diesem hier könnte ihm das meiner Meinung nach gelingen. Es war jetzt keine Oscar-würdige Leistung von ihm, aber solide genug, um darauf für die Zukunft bauen zu können. Etablierte Co-Stars wie Hinds und McTeer sind auch nicht zu viel für ihn.
Fazit: "Die Frau in Schwarz" ist ein Gruselfilm ganz alter Schule, der leider nicht an dessen Vorlagen im Geiste herankommt und deswegen wahrscheinlich nur leider bei Freunden vom klassischen Horror ankommen wird. Ich fand ihn gut.
Voerst lässt sich eindeutig sagen, dass diese Art von subtilem Horror nicht jedem gefallen wird, vor allem nicht den neueren Zuschauern, die sich entweder an Folter-Splattern wie "Saw" oder an Found-Footage wie "Paranormal Activity" erfreuen. Dies hier ist ein Spukfilm aus längst vergangenen Zeiten, als noch viel mehr Wert auf Atmosphäre mit viel Nebel, düsteren Umgebungen und insgesamt einer "chilligen" Stimmung, in der man stets der Gefahr bewusst war, diese aber bewusst nur teilweise ihre Fratze sichtbar machte, um die Spannung bei der richtigen Temperatur zu halten.
Daniel Radcliffe wurde anfangs vielleicht noch belächelt, als er sein "Harry Potter"-Image abstreifen wollte, aber mit Filmen wie diesem hier könnte ihm das meiner Meinung nach gelingen. Es war jetzt keine Oscar-würdige Leistung von ihm, aber solide genug, um darauf für die Zukunft bauen zu können. Etablierte Co-Stars wie Hinds und McTeer sind auch nicht zu viel für ihn.
Fazit: "Die Frau in Schwarz" ist ein Gruselfilm ganz alter Schule, der leider nicht an dessen Vorlagen im Geiste herankommt und deswegen wahrscheinlich nur leider bei Freunden vom klassischen Horror ankommen wird. Ich fand ihn gut.
Sonntag, 2. Dezember 2012
Top 10 der schlechtesten Filme 2012
Wieder geht ein Jahr zu Ende und wieder lassen sich verschiedene Aussagen zu einem Kinojahr machen: Mal hat man ein großes Aufeinandertreffen von Superheld-Blockbustern "The Avengers", "The Dark Knight Rises" und "The Amazing Spider-Man", mal gibt es eine Flut von Found-Footage-Horrorfilmen und mal verkauft ein George Lucas sein gesamtes Werk an Disney, was zur Fortsetzung der beliebten "Star Wars"-Reihe führen wird.
Bei dieser Liste, gibt es wie immer die eigene (begründete) Meinung und sogar die Möglichkeit, dass bestimmte Filme in mehreren Listen auftauchen können (ein Film kann schlecht sein, weil er eine Enttäuschung ist und er kann gut sein, obwohl er eine Enttäuschung ist...nur mal so als Beispiel)...und bis zum Ende des Jahres können Filme eventuell noch nachrücken. Hiermit verabschiede ich mich persönlich von den schlimmsten der schlimmsten, hier sind die Top 10 der schlechtesten Filme 2012:
Platz 10: "Zorn der Titanen"
Dieser Film hat sich Zeus sei Dank etwas gegenüber seinem unterirdischen Vorgänger minimal verbessert, indem man diesmal mehr vom Geschehen mitbekommen konnte und man sich generell etwas mehr Mühe zu geben schien. Wie in der Kritik erwähnt, ist es echt dumm, dass so ziemlich alles andere als der Look total vernachlässigt wurde und eigentlich nicht der Rede ist. Hoffentlich kommt kein Nachfolger dieser Titanen-Tragödie von einem Film.
Platz 9: "Project X"
Ich persönlich verachte diesen Streifen für das, was er stehen könnte oder womöglich schon leider steht, nämlich dass schamloses Klauen von einer guten Komödie wie "Superbad" in Verbindung mit purer Idiotie den Erfolg in meiner Zielgruppe garantiert.
Platz 8: "The Watch - Nachbarn der 3. Art"
Ähnlich "Project X" ist dies hier ein schamloser Klon, diesmal bedient man sich dreisterweise eines 80er-Klassikers wie "Ghostbusters". Es kann einen wahrhaft anwidern, wie verzweifelt erwachsene Männer versuchen, "cool" für Jugendliche zu wirken und wie erbärmlich diese auf die Schnauze fallen.
Platz 7: "Paranormal Activity 4"
Die Tatsache, dass sich dieses Schnarchfest "Horrofilm" nennen will, ist eine Zumutung für "richtige" Horrofilme, die nicht mit billigen Mitteln mit der eigenen Aufmerksamkeitsspanne/Geduld spielen und ein absurd-lächerliches Ende präsentieren, das das Franchise (hoffentlich) endgültig beenden wird. Wenn nicht freiwillig, dann halt erzwungen.
Platz 6: "Die Trauzeugen"
Als ein "Hangover"-Klon kann man sich hier scheinbar nur mit reichlich Rassismus, Sodomie und einer kompletten Verachtung für die Intelligenz des eigenen Zuschauers absetzen und hoffen, dass hirnlose Jugendliche mal hier und da über die absolut zerkauten Gags kaputt kichern werden. Leider nicht der schlimmste Klon des Jahres.
Platz 5: "Battleship"
Wenn Michael Bay der Filmwelt eines mitteilen konnte, dann ist es, dass man heutzutage in jeden großen Action-Film Aliens, Explosionen und verwerfliche Moralvorstellungen packen kann, um reichlich Kohle zu scheffeln. "Battleship" war ein miserabler Versuch einer Verfilmung eines eigentlich genialen Spiels für zwischendurch, das diese gar nicht brauchte, aber nun leider das Tor für weitere Filme wie "Monopoly" geöffnet hat. Ein Danke an die relevante Zielgruppe !
Platz 4: "LOL"
Ich sag nur ein paar Stichwörter: "Miley Cyrus", "Demi Moore" und "das Auslachen von dummen, naiven und selbstsüchtigen weiblichen Teenagern aus der Perspektive der Filmemacher heraus". Ein Vakuum von einem Film.
Platz 3: "Twilight Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 2
1, Überraschung ! Ein "Twilight"-Film und nicht 1. Platz ? O.K., es liegt daran, dass ich die unbestrittene Lächerlichkeit in diesem Film genießen durfte, die diesen Film zwar immer noch als den Müll lässt, der er ist, aber zumindest als Müll, den man möglicherweise als Komödie recyceln könnte.
Platz 2: "Devil Inside"
Egal ob Atheist oder nicht: Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass sich Leute bei diesem Film ernsthaft gruseln können; die "Der Exorzist"-Kenner erst recht nicht und das Ende ist ein ausgestreckter Mittelfinger in Richtung des Zuschauers und zeigt, wie viel Respekt die Filmemacher vor ihm hatten. Das auch noch im Found-Footage-Stil (dieses Sub-Genre muss sterben und das schnell).
Platz 1: "Der Chaos-Dad"
Dieser Film kombiniert für mich so ziemlich alles, was die vorherigen Einträge falsch gemacht haben: Billige Produktion, infantil-sinnloser Humor, pure Faulheit in so ziemlich allen Bereichen (vom Schauspiel bis zum Dreh), schamloses Anbiedern an die niedrigste zahlende Intelligenz-Stufe der Menschheit, die verzweifelte "Coolness" und selbstverständlich all das unter dem großen Namen von Adam Sandler, von dem ich hoffe, dass er in seinem Investorengeld erstickt.
Bei dieser Liste, gibt es wie immer die eigene (begründete) Meinung und sogar die Möglichkeit, dass bestimmte Filme in mehreren Listen auftauchen können (ein Film kann schlecht sein, weil er eine Enttäuschung ist und er kann gut sein, obwohl er eine Enttäuschung ist...nur mal so als Beispiel)...und bis zum Ende des Jahres können Filme eventuell noch nachrücken. Hiermit verabschiede ich mich persönlich von den schlimmsten der schlimmsten, hier sind die Top 10 der schlechtesten Filme 2012:
Platz 10: "Zorn der Titanen"
Dieser Film hat sich Zeus sei Dank etwas gegenüber seinem unterirdischen Vorgänger minimal verbessert, indem man diesmal mehr vom Geschehen mitbekommen konnte und man sich generell etwas mehr Mühe zu geben schien. Wie in der Kritik erwähnt, ist es echt dumm, dass so ziemlich alles andere als der Look total vernachlässigt wurde und eigentlich nicht der Rede ist. Hoffentlich kommt kein Nachfolger dieser Titanen-Tragödie von einem Film.
Platz 9: "Project X"
Ich persönlich verachte diesen Streifen für das, was er stehen könnte oder womöglich schon leider steht, nämlich dass schamloses Klauen von einer guten Komödie wie "Superbad" in Verbindung mit purer Idiotie den Erfolg in meiner Zielgruppe garantiert.
Platz 8: "The Watch - Nachbarn der 3. Art"
Ähnlich "Project X" ist dies hier ein schamloser Klon, diesmal bedient man sich dreisterweise eines 80er-Klassikers wie "Ghostbusters". Es kann einen wahrhaft anwidern, wie verzweifelt erwachsene Männer versuchen, "cool" für Jugendliche zu wirken und wie erbärmlich diese auf die Schnauze fallen.
Platz 7: "Paranormal Activity 4"
Die Tatsache, dass sich dieses Schnarchfest "Horrofilm" nennen will, ist eine Zumutung für "richtige" Horrofilme, die nicht mit billigen Mitteln mit der eigenen Aufmerksamkeitsspanne/Geduld spielen und ein absurd-lächerliches Ende präsentieren, das das Franchise (hoffentlich) endgültig beenden wird. Wenn nicht freiwillig, dann halt erzwungen.
Platz 6: "Die Trauzeugen"
Als ein "Hangover"-Klon kann man sich hier scheinbar nur mit reichlich Rassismus, Sodomie und einer kompletten Verachtung für die Intelligenz des eigenen Zuschauers absetzen und hoffen, dass hirnlose Jugendliche mal hier und da über die absolut zerkauten Gags kaputt kichern werden. Leider nicht der schlimmste Klon des Jahres.
Platz 5: "Battleship"
Wenn Michael Bay der Filmwelt eines mitteilen konnte, dann ist es, dass man heutzutage in jeden großen Action-Film Aliens, Explosionen und verwerfliche Moralvorstellungen packen kann, um reichlich Kohle zu scheffeln. "Battleship" war ein miserabler Versuch einer Verfilmung eines eigentlich genialen Spiels für zwischendurch, das diese gar nicht brauchte, aber nun leider das Tor für weitere Filme wie "Monopoly" geöffnet hat. Ein Danke an die relevante Zielgruppe !
Platz 4: "LOL"
Ich sag nur ein paar Stichwörter: "Miley Cyrus", "Demi Moore" und "das Auslachen von dummen, naiven und selbstsüchtigen weiblichen Teenagern aus der Perspektive der Filmemacher heraus". Ein Vakuum von einem Film.
Platz 3: "Twilight Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 2
1, Überraschung ! Ein "Twilight"-Film und nicht 1. Platz ? O.K., es liegt daran, dass ich die unbestrittene Lächerlichkeit in diesem Film genießen durfte, die diesen Film zwar immer noch als den Müll lässt, der er ist, aber zumindest als Müll, den man möglicherweise als Komödie recyceln könnte.
Platz 2: "Devil Inside"
Egal ob Atheist oder nicht: Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass sich Leute bei diesem Film ernsthaft gruseln können; die "Der Exorzist"-Kenner erst recht nicht und das Ende ist ein ausgestreckter Mittelfinger in Richtung des Zuschauers und zeigt, wie viel Respekt die Filmemacher vor ihm hatten. Das auch noch im Found-Footage-Stil (dieses Sub-Genre muss sterben und das schnell).
Platz 1: "Der Chaos-Dad"
Dieser Film kombiniert für mich so ziemlich alles, was die vorherigen Einträge falsch gemacht haben: Billige Produktion, infantil-sinnloser Humor, pure Faulheit in so ziemlich allen Bereichen (vom Schauspiel bis zum Dreh), schamloses Anbiedern an die niedrigste zahlende Intelligenz-Stufe der Menschheit, die verzweifelte "Coolness" und selbstverständlich all das unter dem großen Namen von Adam Sandler, von dem ich hoffe, dass er in seinem Investorengeld erstickt.
"Ralph reichts"
Story: Randale-Ralph ist nun schon seit 30 Jahren Bösewicht im Arcadespiel "Fix-it-Felix Jr.", in dem er ein Penthouse demoliert, bis Fix-it-Felix Jr. zur Rettung kommt und es repariert, während Ralph von den Bewohnern runtergeworfen wird. Dies stößt ihm langsam aber sicher sauer auf und er versucht nun, mit einer Medaille aus einem anderen Spiel ein echter Held zu werden...
Zuallererst großer Respekt an Disney, dass sie es mal geschafft haben, im direkten Vergleich zu Pixar den deutlich kreativeren und risikoreicheren Film zu machen. Denn obwohl Videospiele längst im Mainstream angelangt sind, so werden sie leider immer noch nicht von allen als eine respektable Kunstart angesehen, die sie sind. Genau das könnte unter anderem ein minimales Problem für den Film darstellen.
Disney hat hierfür so gut wie keine Kosten und Mühen gescheut, um einem wahrscheinlich eine ähnlich süße Vorstellung zu ermöglichen wie in "Falsches Spiel mit Roger Rabbit"; da waren es Zeichentrickcharaktere und hier sind es Videospielfiguren aus verschiedenen Videospielen verschiedener Systeme verschiedener Epochen. Wer sich auch nur casualhaft mit den Spielen vergangener Jahrzehnte auskennt und mehr spielt als nur FPS, wird mehrere bekannte Gesichter wie Kano aus "Mortal Kombat", M. Bison aus "Street Fighter", die Balken aus "Pong" und viele mehr, die man beim ersten Mal gar nicht erfassen kann.
Die Geschichte an sich ist nicht sonderlich originell und das Ende kann man natürlich meilenweit vorhersehen, aber es ist der Weg und nicht das Ziel, was hier im Vordergrund ist; mit anderen Worten: Es geht darum, wie die Macher mit ihren Mitteln hier ihre Level programmiert haben und wie die jeweiligen Charaktere sich in ihnen durchschlagen. Es macht Spaß, für sich nicht nur zahlreiche Hommagen zu entdecken, sondern auch subtile Kritik an der Entwicklung der Videospielindustrie und möglicherweise sogar an den Spielern selbst - vor so viel Mut muss man Respekt haben.
Nebenbei traut sich Disney dieses Mal wieder, neuere Witze wie eine anonyme Ansammlung von Bösewichtern (analog zu den anonymen Alkoholikern) reinzunehmen, ohne disney-typisch auch eine Spur Drama und Romanze einzubauen. Beides dabei aber so unterhaltsam und schön animiert zu gestalten, macht diesen Film nicht nur zu einem weiteren super Animationsfilm von der Maus-Firma persönlich, sondern auch zu einem bemerkenswerten Ausnahmefall, von dem man gerne mehr sehen würde !
Fazit: "Ralph reichts", mir aber definitiv nicht ! Es unterhält, belehrt, berührt und begeistert von Anfang bis zum Ende. Insbesondere zu empfehlen für ältere "Spieler", die die meisten Verweise verstehen werden, aber auch generell sehenswert für jedermann.
P.S. : In dem Film gibt es tatsächlich eine kurzzeitige Szene, von der ich einfach nicht glauben kann, dass Disney sie tatsächlich animieren ließ. Sowas in einem Familienfilm zu bringen ist wirklich mutig !
Zuallererst großer Respekt an Disney, dass sie es mal geschafft haben, im direkten Vergleich zu Pixar den deutlich kreativeren und risikoreicheren Film zu machen. Denn obwohl Videospiele längst im Mainstream angelangt sind, so werden sie leider immer noch nicht von allen als eine respektable Kunstart angesehen, die sie sind. Genau das könnte unter anderem ein minimales Problem für den Film darstellen.
Disney hat hierfür so gut wie keine Kosten und Mühen gescheut, um einem wahrscheinlich eine ähnlich süße Vorstellung zu ermöglichen wie in "Falsches Spiel mit Roger Rabbit"; da waren es Zeichentrickcharaktere und hier sind es Videospielfiguren aus verschiedenen Videospielen verschiedener Systeme verschiedener Epochen. Wer sich auch nur casualhaft mit den Spielen vergangener Jahrzehnte auskennt und mehr spielt als nur FPS, wird mehrere bekannte Gesichter wie Kano aus "Mortal Kombat", M. Bison aus "Street Fighter", die Balken aus "Pong" und viele mehr, die man beim ersten Mal gar nicht erfassen kann.
Die Geschichte an sich ist nicht sonderlich originell und das Ende kann man natürlich meilenweit vorhersehen, aber es ist der Weg und nicht das Ziel, was hier im Vordergrund ist; mit anderen Worten: Es geht darum, wie die Macher mit ihren Mitteln hier ihre Level programmiert haben und wie die jeweiligen Charaktere sich in ihnen durchschlagen. Es macht Spaß, für sich nicht nur zahlreiche Hommagen zu entdecken, sondern auch subtile Kritik an der Entwicklung der Videospielindustrie und möglicherweise sogar an den Spielern selbst - vor so viel Mut muss man Respekt haben.
Nebenbei traut sich Disney dieses Mal wieder, neuere Witze wie eine anonyme Ansammlung von Bösewichtern (analog zu den anonymen Alkoholikern) reinzunehmen, ohne disney-typisch auch eine Spur Drama und Romanze einzubauen. Beides dabei aber so unterhaltsam und schön animiert zu gestalten, macht diesen Film nicht nur zu einem weiteren super Animationsfilm von der Maus-Firma persönlich, sondern auch zu einem bemerkenswerten Ausnahmefall, von dem man gerne mehr sehen würde !
Fazit: "Ralph reichts", mir aber definitiv nicht ! Es unterhält, belehrt, berührt und begeistert von Anfang bis zum Ende. Insbesondere zu empfehlen für ältere "Spieler", die die meisten Verweise verstehen werden, aber auch generell sehenswert für jedermann.
P.S. : In dem Film gibt es tatsächlich eine kurzzeitige Szene, von der ich einfach nicht glauben kann, dass Disney sie tatsächlich animieren ließ. Sowas in einem Familienfilm zu bringen ist wirklich mutig !
Samstag, 1. Dezember 2012
"Soul Surfer"
Story: Bethany Hamilton ist ein lebensfrohes Mädchen, das musterglücklich auf Hawaii mit ihren Eltern lebt und gerne surft. Bei einer Surfsession wird ihr linker Arm von einem Tigerhai abgebissen und es scheint so, als ob sie nie wieder surfen kann...
Ich bin ehrlich gesagt absolut geschockt, wie wenig ich über diesen Film und vor allem über dessen Charaktere sagen kann. Obwohl die Panoramen von Hawaii nett aussehen (was wohl keinen überraschen dürfte), sind die Charaktere so aussagekräftig wie die Menschen aus Fernsehwerbungen und Platzhaltern in Bildrahmen). Stellt euch dabei noch die größten Klischees vor, die man in einen Film reinpacken kann und die Schande, dass Leute wie Helen Hunt und Dennis Quaid Toastbrote lebendig aussehen lassen. Und nicht vergessen: Gott bringt einen wieder auf das Brett !
Fazit: Ein Film wie eine Welle; es kommt und geht.
Ich bin ehrlich gesagt absolut geschockt, wie wenig ich über diesen Film und vor allem über dessen Charaktere sagen kann. Obwohl die Panoramen von Hawaii nett aussehen (was wohl keinen überraschen dürfte), sind die Charaktere so aussagekräftig wie die Menschen aus Fernsehwerbungen und Platzhaltern in Bildrahmen). Stellt euch dabei noch die größten Klischees vor, die man in einen Film reinpacken kann und die Schande, dass Leute wie Helen Hunt und Dennis Quaid Toastbrote lebendig aussehen lassen. Und nicht vergessen: Gott bringt einen wieder auf das Brett !
Fazit: Ein Film wie eine Welle; es kommt und geht.
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