Mittwoch, 27. Februar 2019

"Fast & Furious"-Special: "2 Fast 2 Furious" (2003)

Story: Nachdem Brian als Cop suspendiert wurde, soll er für das FBI einen berüchtigten Drogenhändler schnappen. Da der ihm zur Seite gestellte Cop keine Ahnung von illegalen Straßenrennen hat, will er unbedingt Roman als Partner, auch wenn beide nicht gerade begeistert voneinander sind...

Nachdem Vin Diesel das Drehbuch als "zu schlecht" befand (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen, besonders in Anbetracht der Fortsetzungen), ist Paul Walker hier Partner von Tyrese Gibson und was soll man sagen...charisma-technisch steckt er Walker und Diesel locker in die Tasche. Das Drehbuch ist wirklich nicht gerade das Beste, aber mit dem Duo Walker/Gibson kriegt man leicht einen "Lethal Weapon"-Vibe - gut, es ist nicht wie bei Mel Gibson und Danny Glover, aber im Vergleich zu dem, was man sonst bei der Franchise kriegt war es fast schon radioaktiv. Abseits davon ist es mittlerweile eine Spur mehr generischer Actionstreifen aus den 80ern als pseudocooler Rennstreifen Anfang der 00er. Weiß nicht, mir persönlich gefällt der Ton und die Ästhetik dieses Films besser als die des Vorgängers, aber es ist natürlich Geschmackssache.

Fazit: In meinen Augen besser als der Vorgänger. Egal ob das eine kontroverse Meinung ist oder nicht.

Montag, 25. Februar 2019

Anime-Kritik: "Black Butler" (Staffel 3)

Story: Rund um einen bestimmten Zirkus verschwinden Kinder und der Wachhund der Königin soll im Auftrag der Königin dort ermitteln...

Lieblings-Charakter: Es ist vielleicht langweilig es immer wieder zu erwähnen, aber an Sebastian Michaelis kommt wahrlich niemand vorbei.

Ungeliebter Charakter: /

Lieblings-Episode: Episode 10 "Sein Butler - Führt aus". Einfach aus dem Grund, dass das Staffelthema hier sehr dramatisch zu Ende geführt wird. Und Drama kann diese Staffel vermutlich mit am besten von den drei bisher erschienenen.


Meine Meinung zu dieser Staffel: Da mein Anschauen dieser Staffel schon eine gute Weile her ist, kann ich da leider nicht ganz so ins Detail gehen wie erwünscht. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mir Staffel 3 besser zugesagt hat als die vorherige, da man in meinen Augen eine besser konstruierte Handlung vorliegen hatte und einen das Drama viel besser ergriff. Ich wünschte nur, man wäre wieder zu dem Level an schwarzen Humor aus der ersten Staffel zurückgekehrt.

Sonntag, 24. Februar 2019

Oscars 2019...oder so...

Das Witzige ist, ich als ein Filminteressierter hätte beinah die Academy Awards dieses Jahr verpasst; irgendwie gibt es dieses Jahr überhaupt keinen Hype rund um die nominell wichtigste Auszeichnung im Film. Früher hat man selbst vielleicht mehr daraus gemacht als es eigentlich ist, nämlich eine alljährliche Selbstbeweihräucherung zahlreicher Multimillionäre mit einer sehr zähen Zeremonie. Wenn es denn spannend wird, dann entweder bei den wichtigsten Kategorien (wenn man wirklich emotional in sowas investiert sein kann) oder wenn tatsächlich Überraschendes/"Legendäres" passiert (wie die Verwechslung letztes Jahr oder als DiCaprio endlich seinen Oscar bekam (genau die Zeremonie hatte ich damals live verfolgt)). Ansonsten kann man einfach keine wirkliche Rechtfertigung finden, um hierzulande die Nacht durchzumachen, nur um ständig Kommentare zu Kleidern oder der Ausstattung zu hören, abgewechselt mit neuartiger politischer Belehrung seitens der ganzen Stars und alten, ausgelutschten Gags, die dann eh Insider sind für Leute innerhalb dieser Industrie. Auch wenn ich mir die Zeremonie dieses Jahr nicht live geben werde, werde ich trotzdem ein paar Sätze zu den Nominierungen verlieren und ein paar eigene Vorhersagen loswerden.

Die Tatsache, dass "Black Panther" ernsthaft für "Bester Film" nominiert wurde ist nahezu eine Beleidigung für die paar wirklich sehr guten Filme aus dem letzten Jahr (egal ob Mitkonkurrenten oder gar nicht erst berücksichtigt). Es beweist nur, wie stark Lobbyarbeit einerseits und falsch verstandene Toleranz andererseits nicht einmal den besten Comicbuchfilm 2018 in solche Höhen erhebt und die Kategorie "Bester Film" entwertet; wer auch immer dieses Jahr gewinnt, wird nicht das selbe Level an Prestige genießen wie einige Vorjahressieger, die sich tatsächlich gegen Jahrzehnt- oder gar Jahrhundertfilme durchgesetzt haben. Ansonsten ist es eine Frechheit, dass "Hereditary" einfach mal gar nicht bedacht wurde, egal ob bei "Bester Film", "Beste Regie", "Beste Hauptdarstellerin" oder bei den Schnittkategorien - wobei die Academy Genrefilmen in der Regel immer die kalte Schulter gibt (außer man leistet ordentlich Lobbyarbeit und kann mit der Rassismus- oder Sexismus-Keule rumschwingen).

Jedenfalls hier meine Tipps:

Bester Film: Objektiv gesehen wird es entweder "Roma" oder "The Favourite", da es die einzigen "verdienten" Nominierten sind. "Black Panther" hatte ich bereits erläutert, "Vice" ist nicht mal die beste Arbeit des Regisseurs, "BlacKkKlansman" hat höchstens Außenseiterchancen, "Green Book" und "A Star Is Born" sind rückblickend generische Oscar-Dramen und "Bohemian Rhapsody" ist ebenso stark eine Beleidigung wie es "Black Panther" ist.

Beste Regie: Auch hier wird es auf ein Duell zwischen "Roma" und "The Favourite" hinauslaufen, bzw. zwischen Alfonso Cuarón und Giorgos Lanthimos. Auch hier Spike Lee nur mit Außenseiterchancen.

Bester Hauptdarsteller: Das hier ist etwas schwerer zu entscheiden, da Christian Bale "Vice" und Rami Malek "Bohemian Rhapsody" getragen hat - da kann es jeder der beiden werden, ich tippe eher auf Bale (Ganzkörpertransformationen wirken beeindruckender als Zähneimplantate). Bradley Cooper trau ich hier den großen Wurf nicht zu, aber vielleicht hat er ja die Herzen der Abstimmer mehr erwärmt als seine beiden Kollegen.


Beste Hauptdarstellerin: Auch hier wird es vermutlich auf einen Zweikampf zwischen "Roma" in Person von Yalitza Aparicio und "The Favourite" in Person von Olivia Colman hinauslaufen. Da aber Glen Close den Golden Globe bekommen hat (was in der Regel ein gutes Vorzeichen ist), kann natürlich der Oscar auch genauso gut an sie gehen.

Bester Nebendarsteller: Sam Rockwell war so gut als George Bush Jr., dass ich nicht denke, dass es da einen ernsthaften Konkurrenten für ihn gibt. Vielleicht Sam Elliott ? Wäre zumindest in seinem Fall verdiente Anerkennung seiner Arbeit. Sam Rockwell hat sich seinen zweiten Goldjungen aber eigentlich in diesem Jahr mehr verdient.


Beste Nebendarstellerin: Amy Adams tut mir irgendwie leid, da sie seit Jahren konstant gute bis sehr gute Arbeit leistet und jedes Jahr übergangen wird - dieses Jahr wird es eine der beiden von "The Favourite". Wäre ja fast ein netter Gag, wenn man Emma Stone und Rachel Weisz um die Trophäe auf der Bühne prügeln lassen würde.


Bester Animationsfilm: In einer gerechten Welt würde "Spider-Man: A New Universe" gewinnen, aber da die Wähler dafür bekannt sind, nahezu immer alles außerhalb von Disney und Pixar zu ignorieren, könnte das ein sehr trauriger Abend für diese Kategorie werden.

Mal schauen ob dieses Jahr Kontroversen provoziert und Zuschauerzahlen unterboten werden.

Dienstag, 19. Februar 2019

Filme, auf die ich mich 2019 freue (bzw gefreut habe)

Es gibt nur zwei Gründe für diesen Titel:

1. Es gibt keine 10 Filme, auf die ich mich dieses Jahr freuen würde (ich glaub sogar 5 wären schwer aufzuzählen)

2. Mit "Glass" gibt es hier einen Film, den ich ja jetzt technisch gesehen schon hinter mir hab, aber was solls.

Eigentlich gibt es nur 3 Filme:

1. "Avengers: Endgame": "Infinity War" hat die Spannung so gut aufgebaut, dass ich wirklich die Auflösung sehen will und das will bei dem Strom an Marvel-Filmen was heißen.


2. "Glass": Ich hatte dank meiner besseren Hälfte endlich "Unbreakable" nachgeholt und "Split" nochmal gesehen - klar dass ich auf "Glass" spitz war.


3. "Brightburn": Im großen Superhelden-Einerlei mal ein frischerer Ansatz als sonst ? Nach "Endgame" tatsächlich der einzige Superhelden-Film, auf den ich wirklich gespannt bin.

Ansonsten noch meine kurzen Meinungen zu potenziellen Highlights:

"Captain Marvel": Reizt mich eigentlich überhaupt nicht, dafür wurde sie etwas zu abrupt ins Universum eingeführt; "Drachenzähmen leicht gemacht 3": Wird sicherlich ein guter Streifen, aber ich lebe für diese Reihe nicht; Star Wars Episode IX: Nach Episode VIII hab ich nahezu jegliches Interesse an "Star Wars" verloren; "The LEGO Movie 2": Ich fand den ersten Teil zwar überragend, aber ich bin mir nicht sicher, ob man das hohe Level halten können wird; "X-Men: Dark Phoenix", bzw. "New Mutants": Bin gerade einfach null an X-Men interessiert; "Godzilla 2": Bin kein großer Godzilla-Fan; "Spider-Man: Far From Home": Wird sicherlich ein solider Streifen, aber die Avengers werden eh alles überstrahlen; "Men in Black: International", bzw. "Terminator 6": Niemand (inklusive mir) hat darum gebeten und ich habe wirklich null Lust drauf; "Aladdin", "Dumbo", "Der König der Löwen": Endlich greift Disney auch meine Kindheit aktiv an und mir graut es schon vor jedem dieser Remakes; "Shazam!": Irgendwen jucken immer noch DC-Filme ?; "ES: Kapitel 2": Als Nicht-Fan des ersten Teils tangiert mich diese Fortsetzung nicht; "Friedhof der Kuscheltiere": Das Original war besonders gegen Ende recht stark, ich vertraue da nicht in die Macht des Remakes; "Rocketman": Nach "Bohemian Rhapsody" bin ich da leicht gebrandmarkt; "Pokémon: Detective Pikachu": Weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll; "The Irishman" & "Once Upon a Time in Hollywood": Beides potenziell geile Filme, aber ich hab einfach zu wenig Wissen über beide, deswegen bin ich da nicht so krass gehypet; "Toy Story 4": Man hätte es einfach bei der Trilogie belassen sollen, ich vertraue Pixar da nicht mehr so blind wie vorher; "Joker", "Zombieland 2", "Iron Sky: The Coming Race": Könnten alle was werden, aber wer weiß das heutzutage schon.

Hoffen wir mal, dass das Jahr auch so genug Überraschungen bereit hält und man nicht nur auf Blockbuster angewiesen ist.

Sonntag, 17. Februar 2019

Die Top 10 der besten Filme 2018

Weiter gehts mit den Listen, diesmal die mit den besten. Anders als bei der vorherigen allerdings war das Sortieren und Einfügen schwerer und wenn ich ehrlich bin, dann sind nicht alle 10 gleich "top", einige davon eher einfach "nur gut".

Platz 10: "Bumblebee"

Heutzutage reicht es für einen guten Film schon, wenn man einfach nur Strukturen eines 80er-Films kopiert...also auch die Umsetzung und nicht nur die Ästhetik. Zudem hat dieser Film irgendwo meinen Respekt, da absolut niemand an seine Qualität geglaubt hat und nun kann man vorsichtig optimistisch bezüglich der Fortsetzung sein.


Platz 9: "BlacKkKlansman"

Schwarzer Humor gleich in doppeltem Sinne und das auf Kosten von offensichtlichen Mistkerlen ? Dagegen kann man ja schlecht was einwenden.

Platz 8: "Aufbruch zum Mond"

Wie sagte ich bei meiner Kritik ? "Nicht einer der besten Filme von 2018" ? Im Vergleich zum Rest dann doch irgendwie. Auch wenn sich der Streifen meistens nur wegen Chazelles Regie lohnt - ob einem der eintönige Gosling zusagt, ist dann allerdings eine andere Frage.


Platz 7: "Spider-Man: A New Universe"

Zweifellos der beste Animationsfilm von 2018, es gab da zumindest seitens der anderen westlichen Studios einfach keinerlei Konkurrenz. Man nimmt einfach Lord & Miller als Regisseure und lässt sie eine bekannte Marke in einem neuen Licht scheinen - hatte ja schon bei LEGO so wundervoll funktioniert. Hierzu kommen noch so viele liebevolle Insider, Mühe beim Drehbuch und Design - wie kann man da diesen Film nicht mögen ?

Platz 6: "Die Ballade von Buster Scruggs"

Westernfilme sind in der Regel eine eintönige Angelegenheit, aber bei den Coen-Brüdern kann man sich stets drauf verlassen, dass der Film ausgefallen wird, egal welchem Genre er entstammt. Dies hier ist so ähnlich wie eine Box voller Schokolade, da man verschiedene Arten von Köstlichkeiten und so nahezu stets überrascht wird trotz der Tatsache, dass das alles Schokolade ist. Ich hoffe ich konnte diese Anthologie irgendwie schmackhafter machen.

Platz 5: "Mission Impossible: Fallout"

Atemberaubender Actionfilm, der einfach nur Bombenspaß gemacht hat. Hat mich auch neugierig auf einen neuen McQuarrie-Film gemacht und davor hatte der Regisseur gewiss nicht das Profil. Zudem hat der Film es tatsächlich geschafft, dass ein Henry Cavill mal Spaß bei seiner Rolle hat und diesen an den Zuschauer weiterträgt...mal ganz zu schweigen von Cruise, der ja sowieso von nichts aufzuhalten zu sein scheint. 

Platz 4: "Avengers: Infinity War"

Dieser Film hatte mir von allen hier mir wohl den meisten Spaß und Vergnügen gebracht und dieser Film ist aufgrund des Aufbaus wohl auch der komplizierteste aller auf der Liste. Vielleicht bin ich dadurch nur ein "Marvel"-Fanboy, aber dieser Superheldenfilm kam für mich 2018 dem am nähersten, was ich von einem Genrevertreter erwarte und erhoffe.

Platz 3: "Hereditary"

Horrorfilmtechnisch war es 2018 recht zappenduster, aber wie jedes Jahr ist es dann eher ein kleiner Film wie "Hereditary", die zeigen, dass man definitiv einen noch gruseln kann. Und zwar mit der guten alten Schule, also durch die Atmosphäre und nicht irgendeinen neumodischen Blödsinn. Nein, das "Suspiria"-Remake hab ich nicht gesehen, deswegen bleibt "Hereditary" da wo es ist.

Platz 2: "The Favourite"

Es war mal wieder recht erfrischend einen Film zu sehen, der so viel auf den eigenen Witz und Charme vertraut wie dieser - nicht wie ein typischer Publikumsliebling, wo dies erwartbar ist, eher wie ein Genrefilm, der das ernsthaft als Waffe einsetzen muss. Abseits davon gibt es einfach drei tolle Darstellungen, die zusammen ja wohl das schauspielerische Trio des Jahres bilden und das ist ja auch was wert.

Platz 1: "Roma" 

Objektiv der beste Film des Jahres, wenngleich ich ihn wahrscheinlich nicht mehrfach hintereinander sehen wollen würde.

Hier noch ein paar Erwähnungen:

"Mandy": Die Neu-Auferstehung von Nicholas Cage; "Creed II": Schön zu sehen, dass die "Creed"-Franchise den Weg von "Rocky" geht
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