Sonntag, 25. September 2016

"Hell Or High Water"

Story: Die Farm von Toby droht verkauft zu werden, da seine Mutter riesige Schulden bei der Bank hatte und so geht er auf Raubzüge mit seinem Bruder Tanner, um irgendwie das nötige Geld zusammenzukriegen. Dabei ist ihnen der kurz vor der Pension stehende Ranger Marcus dicht auf den Fersen...

Ein weiterer sehr guter Thriller, aber diesmal mit einem Western vermischt (wenn man sich schon Texas als Handlungsort aussucht); klasse Leistung von allen Beteiligten, vor allem Jeff Bridges (der eh immer abliefert) und Ben Foster, der absolut in seiner Rolle aufgeht. Der Streifen ist recht ruhig und lässt die Charaktere "atmen", indem sie alle Zeit bekommen, sich im Rahmen der Handlung zu entfalten und der Look fällt bisweilen sehr realistisch aus - womit man einem die Motivationen noch näher als sonst schon bringen möchte.

Fazit: Ein moderner Western im Thriller-Pelz mit toller Atmosphäre und klasse Darstellern !

Samstag, 24. September 2016

"Don`t Breathe"

Story: 3 Jugendliche brechen regelmäßig ein und nehmen dabei nie mehr mit, als das womit sie am glimpfigsten davonkommen würden. Doch der allerletzte Coup soll alles toppen und das Haus eines blinden Mannes klingt wie ein Kinderspiel - doch der Alte hat noch einige Tricks auf Lager...

Dies ist einer der besten Thriller des Jahres, da er so ziemlich alle Anforderungen erfüllt: Tolle Darsteller, grandioses Sounddesign, viel Atmosphäre, beklemmende Stimmung, geschickt platzierte Angstmomente und ein kluger Ansatz, eine Idee zu drehen. Der größte Minuspunkt des Streifens ist seine fast schon kopierende Weise gegenüber Finchers "Panic Room", was "Don`t Breathe" unnötigerweise zu einem Fast-Remake/Fast-Plagiat werden lässt. Ansonsten nimmt das Segment nach dem Ende einiges an dem sonst mehr als runden Film weg.

Fazit: Hier wird einem garantiert mehr als nur einmal der Atem wegbleiben.

Freitag, 23. September 2016

"Störche - Abenteuer im Anflug"

Story: Störche waren mal Baby-Lieferanten - nun tun sie das mit Paketen. Doch wegen eines Missgeschicks muss Storch Junior vielleicht wieder das liefern, was Storche mal geliefert haben...

Der Film hat vor allem eine tolle Animation und die Art, sehr sehr viele Gags und Witze in einem schnellen Tempo bringen zu wollen; insofern ist dies eher nicht wirklich ein Charakter-Streifen, sondern eher ein Gag-Streifen. So ganz ohne Charakter ist der Film aber nicht und dafür, dass man hier eher lachen soll, hat man sich schon Mühe gegeben, um einen Band zwischen den zwei Protagonisten zu etablieren und sogar eine nette kleine Nebenhandlung einzubauen. Die Haupthandlung an sich steht aber öfters mal auf recht wackligen Füßen und wenn man das Gesamtprodukt mit zahlreichen anderen Animationsfilmen in diesem Jahr vergleicht, so ist dieser nicht einer der besten, aber meiner Meinung nach auch bei weitem nicht einer der schlechten dieses Jahr.

Fazit: Alles in allem ein ordentlicher Streifen für Kinder, in dem auch ein bisschen was für Erwachsene sein könnte.

Mittwoch, 21. September 2016

"Mr. Church"

Story: Mr. Church wurde zuerst nur dafür bezahlt, für eine kranke Frau und ihre Tochter zu kochen, weil ihr Ex nicht die Erwartung hatte, dass sie so lange leben wird - so wurde der Koch unweigerlich zu einer Art Ersatzvater für Charlie und als diese später am College schwanger wird, nimmt Church sie bei sich auf...

Eddie Murphy hatte in den letzten Jahren wahrlich kein Glück, was das Aussuchen von Rollen anging, denn er stürzte recht schnell vom Comedy-Liebling zu einem Kassengift ab. Insofern ist es lobend hervorzuheben, dass Murphy sich mal wieder in einer Nicht-Comedy-Rolle versucht und er spielt sie sehr gut und auch sehr zurückhaltend/ruhig, gar in sich gekehrt. Es ist jetzt nicht unbedingt Oscar-würdig, aber es hält den Streifen deutlich höher als er sonst wäre mit seiner unaufgeregten und vorhersehbaren Art; obwohl Britt Robertson ebenfalls eine starke Darstellung hinlegt und sich blendend mit dem Star versteht, so ist es eindeutig Murphy, der hier schauspielerisch ein Comeback mit Ausrufezeichen feiert. Wenn doch nur der Film um ihn herum mitsamt des Drehbuchs doch besser wäre.

Fazit: Bei weitem nicht so miserabel, wie ihn einige Kritiker schlecht reden, aber nichtsdestotrotz unterdurchschnittlich. Eddie Murphy ist dafür wieder da und es wäre nur allzu erfreulich, ihn wieder in einer größeren Rolle zu sehen.

Dienstag, 20. September 2016

"Final Destination"-Special: Alle 5 Filme (2000-2011)

Handlung: Es ist eigentlich eine nahezu immer gleiche Handlung, in der ein Teenager eine kurze Vorschau eines oder mehrerer Todesfälle bekommt und so weiß, wer als nächster ins Gras beißen wird und die Chance hat, diesen oder diese vorzuwarnen. Aber der Tod kriegt am Ende alle...

Als der allererste Teil rauskam, war es wie frischer Wind für das gesamte Horrorgenre, da dieses Mal weder Monster noch Serienkiller noch Naturkatastrophe noch atomarer Unfall noch Aliens nach dem Leben von Teenagern trachteten - es war der Tod persönlich und das durch recht unspektakuläre und natürlich aussehende Unfälle. Nichts allzu Besonderes war der erste Teil, aber ein netter, kleiner und neuartiger Streifen für seine Zeit, nicht wirklich dazu geeignet für eine Franchise...und natürlich kamen 4 andere Filme dazu, wobei jeder weitere die Tode immerzu lächerlicher und ausgeklügelter wurde. Für Trash-Produkte ist dies vielleicht von Vorteil, aber als Horrorfilme kann man die Fortsetzungen dann erst recht nicht mehr ernstnehmen (nicht, dass der erste Teil schon besonders gruselig war).

Fazit: Wer an der Idee interessiert ist, darf sich den ersten Teil geben. Alles andere ist mehr oder weniger Trash.
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis